🌱 Outdoor-Hanfanbau – Q&A-Guide

1. Wenn ich Mais, Maniok, Hanf mit Mist + NPK anbaue, was passiert mit dem Boden?

  • Nur chemisches NPK: Der Boden wird sauer, verdichtet sich, die Mikroben nehmen ab.
  • Kombination aus Mist + Kompost + NPK: Der Boden behält seine organische Substanz und bleibt fruchtbar.

2. Wie pflegen thailändische Bauern die Bodengesundheit?

  • Sie mischen Kompost + Pflanzenkohle (aus Schalen, Maniokstängeln, Maiskolben).
  • Anbau von Gründünger (Sesbania, Sunn-Hanf).
  • Einsatz von Mikroben (Trichoderma, EM, Bacillus).

3. Was ist Dolomit, wie viel sollte man verwenden?

  • Dolomit = Ca + Mg Mineral, neutralisiert den Säuregehalt.
  • pH < 5 → 500 kg/ha; pH 5–5.5 → 200–300 kg/ha.

4. Was ist Gründünger?

  • Leguminosenpflanzen (Sesbania rostrata, Sunn-Hanf).
  • Zur Blütezeit unterpflügen (45–60 Tage).
  • Kann auch geschnitten & gemulcht werden (Direktsaat), aber die Stickstofffreisetzung erfolgt langsamer.

5. Sesbania vs. Sunn-Hanf?

  • Sesbania: 45–60 Tage, fixiert 80–100 kg N/ha, schnelle Erholung.
  • Sunn-Hanf: 60–90 Tage, 60–120 kg N/ha + mehr Biomasse.

6. Was sind Trichoderma, EM, Bacillus?

  • Trichoderma = Pilz, unterdrückt Krankheiten.
  • EM = Effektive Mikroorganismen, beschleunigen die Kompostierung, reduzieren Geruch.
  • Bacillus subtilis = nützliche Bakterien für Wurzeln & Boden.

7. Was ist biologische Begasung?

  • Natürliche Dampfbehandlung aus Chili, Knoblauch, Zitronengras, Neem oder Mikroben.
  • Wird verwendet, um Schädlinge abzuwehren, zu desinfizieren und Geruch zu reduzieren.

8. Fruchtfolge in Buriram?

  • Traditionell: Reis (Regenzeit), Maniok/Zuckerrohr (Trockenzeit), Erdnuss als Zwischenfrucht.
  • Modern:
  • Trockenzeit: Maniok + Erdnuss.
  • Vor der Regenzeit: Sesbania/Sunn-Hanf → untergepflügt.
  • Regenzeit: Reis/Mais + Sojabohne/Erdnuss.
  • Späte Regenzeit: Sunn-Hanf als Bodenbedeckung.