Eine weibliche Cannabispflanze, die mit Silber besprüht wird, bildet männliche Blüten. Ihr Pollen trägt nur X-Chromosomen. Samen aus diesem Pollen wachsen zu weiblichen Pflanzen heran. Dieser Teil erklärt, wie Sie die beiden Elternpflanzen auswählen und wie Sie den Pollen sammeln und lagern. Er zeigt auch, wie Sie bestäuben, ohne Ihren ganzen Raum zu besamen, und wie Sie die Samen ernten und lagern.
Die besprühte weibliche Pflanze heißt Spenderpflanze. Sie ist nicht zum Konsum geeignet. Deshalb vernichten Sie sie, sobald sie ihren Pollen abgegeben hat. Die weibliche Pflanze, die Sie bestäuben, ist die Samenmutter, und sie wird nie besprüht. Teil 1 behandelt die Sicherheit, die Biologie, das Ansetzen von Silberthiosulfat und den Sprühplan.
Dies ist Teil 2. Teil 1: https://asiannabis.com/t/1303
7. Auswahl der Spenderpflanze und der Samenmutter
7.1 Worauf Sie bei der Auswahl achten
Der Pollen der Spenderpflanze steckt in jedem Samen. Wählen Sie sie deshalb sorgfältig aus. Wie Sie eine solche Pflanze in einer Samenpackung finden, erklärt das Thema zum Phenohunting. Achten Sie auf:
- Wüchsigkeit und gute Struktur;
- Harz und das gewünschte Terpenprofil (Aroma);
- Krankheitsresistenz;
- Zeit bis zur Erntereife;
- stabile Blüte über mehr als einen Durchgang.
Bei der Samenmutter achten Sie auf:
- Platz für die Kelche. Das sind die kleinen Hüllen um jede Blüte, die anschwellen, während der Samen wächst;
- Äste, die Sie mit einem Pinsel erreichen;
- Wüchsigkeit spät in der Blüte;
- eine Linie, die etwas mitbringt, was der Spenderpflanze fehlt, falls Sie eine Kreuzung statt einer Selbstung wollen.
Sind Spenderpflanze und Samenmutter dieselbe Pflanze oder Klone davon, ist der Samen ein S1. Das ist eine Pflanze, die mit ihrem eigenen Pollen bestäubt wurde. Züchter nennen das eine geselbstete Linie. Sind es zwei verschiedene Pflanzen, entsteht eine feminisierte Kreuzung. Behalten Sie von jedem Elternteil einen Klon, bis ein Keimtest zeigt, dass der Samen gut ist. Taugt der Samen nichts, können Sie die Kreuzung dann mit denselben Pflanzen wiederholen.
Anmerkung der Übersetzung: Wenn Sie Klone von einem anderen Betrieb kaufen, können Sie Schädlinge oder das Hopfen-Latent-Viroid einschleppen. Es kann auch passieren, dass Sie eine andere Sorte bekommen als auf dem Etikett steht. Bevor Sie einen gekauften Klon als Spenderpflanze oder Samenmutter verwenden, halten Sie ihn von Ihren anderen Pflanzen getrennt und prüfen ihn gründlich. Lassen Sie ihn danach einmal blühen und stellen Sie sicher, dass es die versprochene Sorte ist.
7.2 Nie das Geschlecht einer Pflanze umkehren, die Zwitterblüten gezeigt hat
Diese Regel ist eine Konvention unter Züchtern und kein Messergebnis. Trotzdem halten sich fast alle Züchter daran. Manche Pflanzen bilden von selbst vereinzelte Pollensäcke, etwa wenn Licht in die Dunkelphase dringt oder der Raum zu heiß wird. Züchter gehen davon aus, dass eine solche instabile Geschlechtsausprägung vererbt wird. Wenn Sie das Geschlecht einer solchen Pflanze umkehren, trägt jeder Samen dieselbe Schwäche.
Staubblätter sollen erst nach dem Besprühen mit Silber erscheinen. Sind schon vorher welche aufgetreten, scheidet die Pflanze aus.
Lassen Sie die Spenderpflanze deshalb zuerst einmal ohne jede Behandlung blühen. Solange eine Pflanze nicht geblüht hat, wissen Sie nicht, ob ihre Geschlechtsausprägung stabil ist.
Anmerkung der Übersetzung: In der heißen Jahreszeit in Thailand geraten viele Pflanzen in Hitzestress. Dadurch wird der unbehandelte Testdurchgang noch aussagekräftiger. Eine Pflanze, die einen heißen Durchgang lang vollständig weiblich bleibt, ist eine bessere Kandidatin für die Spenderpflanze. Notieren Sie die Höchsttemperatur im Raum während dieses Durchgangs. So wissen Sie, unter welchen Bedingungen die Pflanze getestet wurde.
So gehen Sie vor: Führen Sie für jede Kandidatin kurze Aufzeichnungen. Notieren Sie, wie viele Durchgänge sie geblüht hat, wie hoch die Höchsttemperaturen waren und ob Pollensäcke aufgetreten sind.
8. Kontrollierte Bestäubung
Cannabispollen ist extrem fein, und schon der kleinste Luftzug kann ihn forttragen. Er bleibt lange genug lebensfähig, um jede blühende Pflanze in einem Raum zu besamen. Jeder der folgenden Schritte soll dafür sorgen, dass der Pollen nur dort landet, wo Sie ihn haben wollen.
8.1 Spenderpflanze isolieren und Pollen sammeln
Bringen Sie die Spenderpflanze vor dem ersten Sprühen in einen separaten Raum mit eigener Abluft. Sobald die Staubbeutel (Antheren) aufplatzen, legen Sie Papier oder sauberes Glas unter die Blüten und lassen den Pollen herabfallen. Sie können die Äste auch vorsichtig über dem Papier abklopfen.
Sammeln Sie über mehrere Tage. Die Staubbeutel öffnen sich nämlich schubweise und nicht alle auf einmal. Schalten Sie während der Arbeit alle Ventilatoren aus und tragen Sie eine Maske. Sieben Sie Pflanzenreste heraus. Diese Reste halten Feuchtigkeit fest, und Feuchtigkeit tötet gelagerten Pollen.
8.2 Trocknung und Lagerung von Pollen
Die besten Daten liefert eine Studie aus dem Jahr 2020 in der Fachzeitschrift Plants. Die Forschenden entwickelten darin einen Keimtest und eine Lagermethode für Cannabispollen. Wie Sie Pollen zu Hause praktisch lagern, lesen Sie auch unter Lagerung von Samen und Pollen.
| Vorgehen | Ergebnis der Studie von 2020 |
|---|---|
| Mischen mit gebackenem Vollkornweizenmehl, 1 Teil Pollen auf 10 Teile Mehl | Unverzichtbar. Das Mehl dient als Träger für den Pollen und nimmt Feuchtigkeit auf. |
| Trocknung im Vakuum bei 5 Kilopascal (etwa ein Zwanzigstel des normalen Luftdrucks) für 40 Minuten | Beste getestete Methode. Schwächere Vakua von 15 und 25 Kilopascal brachten schlechtere Ergebnisse. |
| Lagerung bei 4 °C (Kühlschranktemperatur) | Selbst die beste Probe keimte nach 21 Tagen nur noch zu etwa 22 %. |
| Flüssigstickstoff nach der Trocknung | Lagerung für 24 Stunden und für 4 Monate ergab fast dieselben Ergebnisse. |
Frischer Pollen keimte zu etwa 33–50 %. Der Wert hing davon ab, wie weit die Blüte beim Sammeln fortgeschritten war. Die Forschenden testeten auch Schutzstoffe, die man beim Einfrieren von Zellen verwendet: Dimethylsulfoxid und Glycerin in Konzentrationen von 10–60 %. Beide töteten den Pollen vollständig ab.
Die Studie testete nur 4 °C und Flüssigstickstoff. Für einen Haushaltsgefrierschrank bei −20 °C liefert sie keine Werte. Züchter nutzen trotzdem Haushaltsgefrierschränke, mit Mehl und einem feuchtigkeitsbindenden Beutel, und berichten, dass der Pollen so monatelang hält. Pollen, der vorher nicht getrocknet wurde, starb in Flüssigstickstoff vollständig ab, weil nasser Pollen das Einfrieren nicht übersteht.
Verwenden Sie deshalb frischen Pollen möglichst innerhalb derselben Woche. Wenn Sie Pollen aus der Kühllagerung holen, lassen Sie den verschlossenen Behälter vor dem Öffnen auf Raumtemperatur kommen. Sonst schlägt sich Wasser auf dem kalten Pollen nieder.
Anmerkung der Übersetzung: In der thailändischen Regenzeit liegt die Luftfeuchtigkeit oft über 80 %. Trockener Pollen nimmt diese Feuchtigkeit schnell auf. Sammeln und sieben Sie den Pollen deshalb in einem klimatisierten Raum oder neben einem laufenden Luftentfeuchter und verschließen Sie ihn rasch. Die meisten Heimgrower haben keine Vakuumpumpe. Die von Züchtern berichtete Methode mit Mehl und Silicagel ist zu Hause die realistische Lösung, auch wenn keine Studie Zahlen dazu liefert. Fällt der Strom aus und taut der Gefrierschrank auf, entsteht dasselbe Problem wie beim Öffnen im kalten Zustand. Teilen Sie den Pollen in kleine, verschlossene Portionen mit jeweils eigenem Trockenmittel auf. Dann trifft ein Auftauen oder ein Öffnen immer nur eine Portion.
8.3 Pinseln, Eintüten und Beschriften
- Wählen Sie Äste aus, wenn die Samenmutter etwa 14 bis 21 Tage in der Blüte steht. Dann sind die Narben (die weißen Härchen, die den Pollen auffangen) weiß und empfängnisbereit. Die Kelche haben zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen anzuschwellen.
- Bringen Sie die Samenmutter aus dem Hauptraum in einen separaten Raum und schalten Sie dort Abluft und Ventilatoren aus. Tupfen Sie den Pollen mit einem feinen Pinsel, an dem nur wenig Pollen haftet, auf die Narben. Ein Pinsel mit zu viel Pollen gibt ihn an die Luft ab.
- Tüten Sie den Ast ein: Verwenden Sie eine Papiertüte, binden Sie sie am Stiel zu und lassen Sie sie etwa 24 Stunden lang am Ast. Papier ist atmungsaktiv. Plastik hält Feuchtigkeit zurück und kann die Blüte faulen lassen.
- Nehmen Sie die Tüte ab und besprühen Sie den Ast leicht mit klarem Wasser. Das tötet verirrten Pollen außerhalb des eingetüteten Bereichs ab. Beschriften Sie den Ast mit den Namen beider Eltern und dem Datum.
Wischen Sie danach die Flächen mit einem feuchten Tuch ab, statt sie trocken zu fegen. Beim trockenen Fegen wird der Pollen wieder aufgewirbelt. Ziehen Sie andere Kleidung an und waschen Sie sich die Hände, bevor Sie den Blüteraum betreten. Gehen Sie davon aus, dass jede blühende weibliche Pflanze ohne Tüte in dieser Luft bestäubt wurde.
So gehen Sie vor: Legen Sie Papiertüten, Schnur, Etiketten und eine Sprühflasche mit klarem Wasser bereit, bevor Sie das Pollenglas öffnen.
9. Von der Bestäubung zum reifen Samen
| Zeit nach der Bestäubung | Was passiert |
|---|---|
| 24–48 Stunden | Befruchtung. Die Narben verfärben sich dunkel und schrumpfen. Das ist das erste Zeichen, dass es geklappt hat. Die Kelche schwellen innerhalb von zwei Wochen an. |
| Wochen 3–6 | Die Samen bilden sich. Zuerst sind sie weich und hell, dann werden sie hart und dunkel. Die Samenmutter beendet ihre Blüte oft in diesem Zeitraum. |
| Wochen 6–8 | Die meisten Sorten erreichen die volle Reife. Einige Kelche platzen auf und zeigen den Samen. |
Am häufigsten wird ein Zeitraum von sechs bis acht Wochen genannt. Schnelle Sorten brauchen eher fünf bis sechs Wochen. Langblühende schmalblättrige Sorten können bis zu zehn Wochen brauchen. Diese Angaben stammen aus Zuchtleitfäden, nicht aus kontrollierten Versuchen. Nutzen Sie sie daher nur zur Planung. Ob die Samen reif sind, entscheiden Sie nach ihrem Aussehen.
| Reifer Samen | Unreifer Samen |
|---|---|
| Braun oder grau, oft mit Tigerstreifen | Blassgrün oder cremefarben |
| Hart, gibt auf Druck nicht nach | Weich |
| Glänzend, mit sichtbarer Naht | Matt |
| Sitzt locker in einem aufplatzenden Kelch | Noch fest umschlossen |
Lösen Sie die Samen von Hand heraus, statt zu dreschen. Beim Dreschen schlägt oder reibt man die Blüten, damit die Samen herausfallen. Werfen Sie blasse, weiche oder flache Samen weg.
Lassen Sie die Samen ein bis zwei Wochen bei Raumtemperatur an der Luft trocknen, bevor Sie irgendetwas verschließen. Samen zu verschließen, bevor sie ganz trocken sind, ist der häufigste Grund, warum selbst hergestellte Samen verloren gehen. Lagern Sie die Samen danach in einem luftdichten Behälter mit einem Silicagel-Beutel. Der Ort sollte kühl und dunkel sein und eine gleichbleibende Temperatur haben. Beschriften Sie den Behälter mit beiden Eltern, dem Bestäubungsdatum, dem Erntedatum und der Generation. Testen Sie einen Monat später eine kleine Probe, um zu sehen, wie viele Samen keimen.
Anmerkung der Übersetzung: In der thailändischen Regenzeit kann die Raumluft so feucht sein, dass die Samen nicht richtig trocknen. Trocknen Sie sie in einem klimatisierten Raum oder neben einem Luftentfeuchter. Prüfen Sie vor dem Verschließen, ob sie hart und trocken sind. Ohne den Keimtest einen Monat später merken Sie erst bei der Aussaat, dass die Samen schlecht waren. Bis dahin sind die Klone der Eltern womöglich schon weg.
10. Grenzen feminisierter Samen
10.1 Keine Männchen und eine schrumpfende genetische Basis
Eine feminisierte Charge enthält gewollt keine männlichen Pflanzen. Damit gibt es keine Pollenspender für die nächste Generation, außer Sie kehren das Geschlecht einer weiteren weiblichen Pflanze um. Viele Zuchtmethoden brauchen aber echte Männchen. Dazu gehört die Rückkreuzung, bei der man Nachkommen wieder mit einem Elternteil kreuzt. Auch für den Aufbau einer stabilen Linie und für den Test eines Vaters an mehreren Müttern braucht man Männchen. Eine Sammlung, die nur aus feminisierten Samen besteht, können Sie also nicht auf die übliche Weise weiterzüchten.
Dazu kommt ein Nachteil, der sich erst langsam zeigt. Feminisierte Linien entstehen meist aus wenigen bewährten Mutterpflanzen, die oft miteinander verwandt sind. Wer immer wieder feminisiert, verengt deshalb meist die genetische Basis der Linie, also die Bandbreite an genetischer Vielfalt in ihr.
Merkmale, auf die niemand selektiert hat, können unbemerkt verloren gehen, weil sie nie getestet wurden. Beispiele sind Wurzelkraft, Klimatoleranz und die Resistenz gegen eine Krankheit, die damals nicht auftrat. Das wiegt am schwersten dort, wo die Bedingungen anders sind als in den Indoor-Räumen kälterer nördlicher Länder, in denen die meisten kommerziellen Linien entwickelt wurden. Dazu gehören Thailand und der Rest der Region, die Heimat von südostasiatischem Landrassen-Cannabis.
So gehen Sie vor: Bewahren Sie für jede Linie, die Sie weiterentwickeln wollen, auch reguläre Samen oder männliche Pflanzen auf. Aus regulären Samen wachsen sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen. Nutzen Sie feminisierte Samen für die Ernteproduktion, aber nicht als einzige Kopie Ihrer Genetik.
10.2 Versteckte rezessive Merkmale in S1-Samen
Ein S1 kommt einer Pflanze nahe, die sich selbst bestäubt. Dabei treffen rezessive Gene aufeinander, die sich nur zeigen, wenn beide Kopien vorhanden sind. Bei einer Kreuzung mit einer nicht verwandten Pflanze würden diese Gene mit normalen Kopien gepaart und blieben verborgen.
Im Growraum zeigt sich das als Inzuchtdepression: schwächeres Wachstum, kleinere Pflanzen und geringerer Ertrag. Außerdem treten versteckte rezessive Merkmale zutage. Dazu gehören Albino-Sämlinge oder fleckig gefärbte Sämlinge, schlechte Keimung und schwache Wurzeln. Die Pflanzen sind auch weniger einheitlich, als Grower erwarten, selbst wenn alle Samen von einer Mutter stammen. Eine verborgene Neigung zu Zwitterblüten wird ebenfalls sichtbar.
Das macht S1-Samen nicht schlecht. Ein S1 bewahrt annähernd die Eigenschaften einer Pflanze, die Ihnen gefällt, und zeigt, was in ihr verborgen war. Die Linie verbessert es aber nicht. Um eine Linie zu verbessern, brauchen Sie mehr Eltern, nicht weniger.
So gehen Sie vor: Dokumentieren Sie jeden Versuch, unter anderem mit diesen Angaben:
- Sorte;
- Form und Konzentration des Silbers;
- Sprühdaten;
- Tage bis zu den ersten männlichen Strukturen und bis zum Pollen;
- Art der Pollenlagerung;
- Bestäubungs- und Erntedatum;
- Keimrate.
11. Die rechtliche Lage in Thailand
Anmerkung der Übersetzung: Cannabisblüte ist in Thailand ein kontrolliertes Kraut. Das legt die Bekanntmachung des Ministeriums für öffentliche Gesundheit über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568 fest. Grundlage der Bekanntmachung ist das Gesetz zum Schutz der traditionellen thailändischen Medizin B.E. 2542. Sie ist seit dem 26. Juni 2025 in Kraft. Blüten dürfen nur gegen ein Rezept nach Formular PT 33 (ภ.ท.33) verkauft werden, das höchstens 30 Tage abdeckt. Werbung für Blüten und ihr Online-Verkauf sind verboten.
Anmerkung der Übersetzung: Die Ministerialverordnung über kontrollierte Kräuter (Nr. 2) B.E. 2569 ist seit dem 30. April 2026 in Kraft. Sie hat die Lizenzkriterien für Cannabisblüten verschärft. Wer ein kontrolliertes Kraut ohne Lizenz verkauft oder verarbeitet, dem drohen nach § 78 des Gesetzes von 1999 bis zu 1 Jahr Haft, eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Baht oder beides. Alle Blüten aus einem Zuchtprojekt fallen unter diese Regeln, egal ob sie Samen enthalten oder nicht. Die besprühte Spenderpflanze ist Abfall und niemals ein Produkt.
Anmerkung der Übersetzung: Was derzeit bei Samen legal ist, lesen Sie unter Cannabis-Samen in Thailand kaufen 2026. Lesen Sie die Gesetzestexte im Original, bevor Sie handeln oder ein Angebot posten.
Teilen Sie Ihre Ergebnisse
Wenn Sie schon einmal das Geschlecht einer Pflanze umgekehrt haben, posten Sie Ihre Zahlen unter diesem Thema. Nennen Sie die Sorte und die Methode (Silberthiosulfat oder kolloidales Silber). Geben Sie auch die Konzentration an, die Tage vom ersten Sprühen bis zu geöffneten Staubbeuteln und Ihre Keimrate. Welche Dosis wirkt, ist von Sorte zu Sorte verschieden. Daten von Mitgliedern zu lokal angepassten südostasiatischen Sorten sind deshalb mehr wert als jedes einzelne veröffentlichte Protokoll. Auch Misserfolge zählen: Teilen Sie uns mit, wie alt Ihre Lösung war und welche Konzentration Sie verwendet haben.
Literatur (Teil 2)
- Gaudet D, Yadav NS, Sorokin A, Bilichak A, Kovalchuk I (2020). Development and optimization of a germination assay and long-term storage for Cannabis sativa pollen. Plants 9(5): 665. https://doi.org/10.3390/plants9050665
- Die Sprühstudien und Protokolle, auf denen die Abschnitte 1–6 beruhen, sind am Ende von Teil 1 aufgeführt.
Dieser Artikel gehört zur Bildungsreihe der Asiannabis Community über Cannabis-Genetik und -Züchtung. Er dient der Bildung in Rechtsordnungen, in denen der Anbau von Cannabis gesetzlich erlaubt ist.