Bewässerungswasser für lebendige Erde: Umkehrosmose, Fluorid, das eigene Wasser testen und die Wasserwahl in Thailand (Teil 2 von 2)

Übersetzt und bearbeitet aus dem Kapitel über Gießwasser im Buch True Living Organics von The Rev. Mit Studien und Quellen der Agrarberatung wurden die Aussagen des Buches überprüft. Diese Quellen stehen am Ende unter „Quellen“.

Lebendige Erde hängt vom Wasser ab, mit dem Sie sie gießen. Trotzdem wissen nur wenige Grower, was ihr Wasser enthält. Teil 2 erklärt, wie ein Umkehrosmose-Filter funktioniert und wie Sie sein Konzentrat nutzen können. Außerdem geht es um diese Fragen: Was bewirkt Fluorid? Wie testen Sie Ihr eigenes Wasser in Thailand? Wann ist Cal-Mag nötig? Welche Wasserquellen eignen sich in dieser Region am besten?

The Rev ist das Pseudonym des amerikanischen Bio-Growers, der True Living Organics geschrieben hat. Seine Methode heißt TLO. Dabei wird die Erde so nährstoffreich aufgebaut, dass Sie meist nur noch gießen müssen (wie TLO funktioniert). Wenn sich dieser Leitfaden auf seine eigenen Ratschläge oder Beobachtungen stützt, wird das jedes Mal gesagt. Wo sich eine Aussage überprüfen ließ, ist die Studie oder der universitäre Beratungsdienst verlinkt. Beratungsdienste (Extension Services) sind öffentliche Programme amerikanischer Universitäten, die Landwirte beraten.

Teil 1 hat drei Punkte behandelt. Chloramin im Leitungswasser verschwindet nicht, wenn Sie das Wasser stehen lassen. Mit hartem Wasser sammeln sich innerhalb von ein bis zwei Monaten Salze im Topf an. Enthärtetes Wasser enthält Natrium und darf nie zum Gießen verwendet werden.

Dies ist Teil 2. Teil 1: https://asiannabis.com/t/1403

5. Wie eine Umkehrosmoseanlage funktioniert und warum ihr Konzentrat nützlich ist

Eine Umkehrosmoseanlage (RO-Anlage, vom englischen „reverse osmosis“) presst Wasser durch eine sehr feine Membran. Sauberes Wasser gelangt hindurch, die meisten gelösten Mineralien bleiben zurück. Diese Mineralien verlassen die Anlage in einem zweiten Wasserstrom. Er heißt Konzentrat oder auch „Abwasser“.

Eine typische Tischanlage hat drei Stufen: zuerst Aktivkohle, dann die Membran, dann noch einmal Aktivkohle. Solche Anlagen sind günstig. Mit dem Leitungswasser von The Rev liefert die Anlage Wasser mit etwa 10 PPM. PPM bedeutet „parts per million“ (Teile pro Million), also ungefähr Milligramm pro Liter.

Wartung:

  • The Rev wechselt seine Aktivkohlekartuschen mindestens einmal im Jahr. Eine Membran hält bei ihm mehrere Jahre.
  • Ein TDS-Messgerät an der Ausgangsleitung zeigt Ihnen, wann die Membran nachlässt, denn dann steigt der Messwert. Ein TDS-Messgerät ist ein günstiges Gerät in Stiftform, das die gelösten Mineralien in PPM anzeigt.
  • Die Anlage arbeitet langsam. Die Menge wird in Litern pro Stunde gemessen, nicht in Litern pro Minute. Planen Sie deshalb einen Vorratstank ein, statt das Wasser erst bei Bedarf zu filtern.

Das Konzentrat ist weder Abfall noch giftig. Es ist Ihr Ausgangswasser in konzentrierter Form. Meist ist es 1,3- bis 2-mal so stark wie das Wasser, das in die Anlage läuft. Der genaue Wert hängt von der Ausbeute der Anlage ab (Recovery-Rate). Gemeint ist der Anteil des zulaufenden Wassers, der als sauberes Wasser herauskommt. So können Sie das Konzentrat nutzen:

  • Pflanzen im Freiland, die direkt im Boden wachsen. Die große Bodenmenge nimmt die zusätzlichen Mineralien auf. Siehe auch Lebendige Erde im Freiland.
  • Leitungswasser, das sein Desinfektionsmittel schon verloren hat. Hat Ihre Anlage eine Aktivkohlestufe vor der Membran, ist das Konzentrat aus Leitungswasser bereits frei von Chlor oder Chloramin. Fluorid und andere gelöste Mineralien enthält es aber weiterhin.
  • Arbeiten im Haushalt, etwa Putzen oder Gemüse kochen.
  • Verschneiden. Vielleicht nutzen Sie Brunnen- oder Quellwasser und kennen dessen Mineralprofil. Dann können Sie wie The Rev vorgehen: Er mischt Konzentrat mit gefiltertem Wasser und hebt das Gießwasser so auf etwa 70–90 PPM an.

Wo Wasser Geld kostet und manchmal knapp wird, lohnt sich ein ordentlicher Aufbau. Mit einem zweiten Tank und einem kurzen Stück Rohr gewinnen Sie viel Wasser zurück.

Anmerkung der Übersetzung: Fällt in Ihrer Gegend oft das Wasser oder der Strom aus? Dann halten Sie den RO-Vorratstank immer voll, damit ein Ausfall die Bewässerung nicht stoppt. Bei 30–35 °C sollten Sie beide Tanks abdecken und vor direkter Sonne schützen. Reinigen Sie die Tanks regelmäßig.

Was Sie tun sollten: Messen Sie, wie viele Liter Konzentrat Ihre Anlage pro Tag erzeugt. Legen Sie dann fest, wofür dieses Wasser verwendet wird: für Freilandbeete, zum Putzen oder zum Verschneiden. So landet es nicht im Abfluss.

6. Fluorid: Die Wirkung ist real, aber kleiner als im Buch behauptet

Das Buch stellt vier Behauptungen über Fluorid auf:

  • Fluorid stört mehr als dreißig biologische Prozesse in Pflanzen.
  • Es senkt mit Sicherheit die Keimrate.
  • Aktivkohlefilter entfernen es nicht.
  • Umkehrosmose entfernt es.

Was Beratungsquellen bestätigen: Fluorid kann Pflanzen tatsächlich schädigen. Das Pacific Northwest Plant Disease Handbook schreibt, dass viele städtische Wasserversorger Fluorid in einer Menge von etwa 1 ppm zusetzen. Wer mit diesem Wasser gießt, kann bei empfindlichen Arten Vergiftungssymptome auslösen. Als Beispiele nennt das Handbuch Dracaena, Grünlilie, Gladiole, Lilie, Tulpe und Yucca sowie einige Obstbäume und Nadelgehölze.

Die Michigan State University Extension zählt Einkeimblättrige wie Grünlilie, Lilien und Dracaena zu den anfälligeren Pflanzen. Für empfindliche Kulturen empfiehlt sie Umkehrosmose als langfristige Lösung. Alternativ können Sie Regenwasser sammeln und es allein verwenden oder Stadtwasser damit verdünnen. Außerdem rät sie, den pH-Wert des Substrats bei etwa 6,0–6,8 zu halten, damit weniger Fluorid verfügbar ist. Das gilt nur, wenn die Kultur diesen Bereich verträgt.

Was sich nicht bestätigen ließ: Keine Quelle stützt die Zahl von „mehr als dreißig biologischen Prozessen“. Auch für die Aussage, dass Fluorid die Keimung von Cannabis verringert, gibt es keinen Beleg. Cannabis steht auf keiner veröffentlichten Liste fluoridempfindlicher Arten. Es wurde keine Studie zur Wirkung von Fluorid auf Cannabis gefunden. Betrachten Sie die Fluorid-Aussage des Buches für diese Kultur als unbewiesen.

Anmerkung der Übersetzung: Es wurde keine Quelle gefunden, nach der thailändisches Leitungswasser fluoridiert wird, wie es bei vielen Versorgern in den USA üblich ist. Natürliches Fluorid im Grundwasser ist ein anderes Thema. Eine Untersuchung von Brunnen in Chiang Mai und Lamphun in Nordthailand kam zu folgendem Ergebnis: Ein erheblicher Teil der Brunnen enthielt mehr als 1,5 mg/l. Das Fluorid wurde mit geothermalen Quellen und Granitgestein in Verbindung gebracht.

Was Sie tun sollten: Nutzen Sie Brunnenwasser in Nordthailand? Dann lassen Sie bei der Wasseranalyse auch Fluorid bestimmen, statt von einem niedrigen Wert auszugehen. Ist der Wert hoch, hilft Umkehrosmose. Aktivkohle entfernt Fluorid nicht.

7. Mineralwerte: Warum Sie die Zahlen aus dem Buch nicht übernehmen sollten

The Rev nennt grobe PPM-Bereiche, die auf seinem eigenen Wasser beruhen:

  • Einige Dutzend PPM: Er muss sich nur um Chloramin kümmern und denkt kaum über den pH-Wert nach.
  • Über etwa 80 PPM: Der pH-Wert wird deutlich wichtiger.
  • Etwa 150–170 PPM: Er stuft das Wasser als hart ein und baut vor der RO-Anlage einen Enthärter ein.

Danach stellt er seine eigenen Bereiche selbst infrage. Er berichtet von gesunden TLO-Pflanzen, die mit Brunnenwasser von 150 PPM gegossen wurden. Mit Brunnenwasser von 80 PPM hatte er dagegen schlechte Ergebnisse. Sein Fazit: Wichtig ist, was im Wasser ist, und nicht nur, wie viel.

Dieses Fazit stimmt. Genau deshalb stellt dieser Leitfaden seine Bereiche nicht als Regeln für diese Region dar. Ein TDS-Wert (total dissolved solids, gesamte gelöste Feststoffe) ist eine einzige Zahl für alle im Wasser gelösten Stoffe zusammen. Er sagt nichts darüber, welche Mineralien enthalten sind. Wasser mit 120 PPM, das vor allem Calciumhydrogencarbonat enthält, ist etwas völlig anderes als Wasser mit 120 PPM, das Natrium und Mangan mitbringt.

Ein TDS-Messgerät misst eigentlich den EC-Wert (elektrische Leitfähigkeit). Dieser steigt, je mehr Mineralien im Wasser gelöst sind. Das Gerät rechnet den EC-Wert dann in einen geschätzten PPM-Wert um. Die Geräte verwenden unterschiedliche Umrechnungsfaktoren. Vergleichen Sie deshalb nur Werte desselben Geräts oder notieren Sie direkt den EC-Wert.

Was Sie stattdessen tun sollten:

  1. Kaufen Sie ein TDS-Messgerät. Es kostet sehr wenig und ist das günstigste nützliche Messgerät im Growraum. Messen Sie Ihr Ausgangswasser und wiederholen Sie die Messung in einer anderen Jahreszeit.
  2. Lassen Sie eine vollständige Wasseranalyse machen, wenn Ihre Anlage größer ist als ein kleines Hobby-Setup. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach seinem Bericht zur Wasserqualität. Ein Test in einem gewerblichen Labor kostet nur einen Bruchteil dessen, was eine einzige Ernte wert ist. Lassen Sie diese Werte bestimmen: Calcium, Magnesium, Natrium, Eisen, Mangan, Sulfat, Hydrogencarbonat, Fluorid (bei Brunnenwasser) und die Art des Desinfektionsmittels.
  3. Behandeln Sie die Analyse als Teil Ihres Düngeplans. Hartes Wasser liefert unter Umständen schon einen Teil des Calciums und Magnesiums, das Sie sonst zugeben würden. Wie viel es ist, zeigt nur die Analyse (siehe Abschnitt 8).
  4. Messen Sie in jeder Jahreszeit erneut. In einem Monsunklima verändert sich die Zusammensetzung des Grundwassers im Laufe des Jahres.

Wie Sie pH und EC messen und einstellen, erfahren Sie in pH und EC für Cannabis: Was sie messen und die Zielwerte für jedes Substrat und jede Wachstumsphase (Teil 1 von 2). Weitere Themen zur Wasserqualität sind unter Allgemeine Nährstoffe: pH, EC, Wasserqualität, Mischen und Biostimulanzien gesammelt.

Anmerkung der Übersetzung: In Thailand bekommen Sie eine Wasseranalyse auf drei Wegen:

  • Von Ihrem Versorger. Die Regionalbüros der PWA stellen für ihre Niederlassungen jährliche Berichte zur Wasserqualität online. Die MWA zeigt an ihren Messstellen das Restchlor in Echtzeit an. Finden Sie keinen Bericht für Ihre Gegend, fragen Sie bei der MWA, der PWA oder Ihrem örtlichen Wasserversorger danach.
  • Von einem gewerblichen Labor. Bei Brunnenwasser schicken Sie eine Probe an ein Labor für Wasseranalysen. Klären Sie vorher, ob das Labor Natrium, Mangan und Fluorid testet. Welche Labore andere Mitglieder genutzt haben, können Sie im Bereich B2B-Dienstleistungen fragen.
  • Mit Teststreifen. Teststreifen für die Wasserhärte aus dem Aquarienbedarf geben Ihnen zwischen zwei Laboranalysen einen groben Eindruck von der Calcium- und Magnesiumhärte. Einen Labortest ersetzen sie nicht.

8. Calcium und Magnesium (Cal-Mag): Wann Ihr Wasser es braucht

„Cal-Mag“ ist die übliche Bezeichnung für Zusätze, die Calcium und Magnesium liefern. Ob Sie so ein Produkt brauchen, hängt von Ihrem Ausgangswasser und Ihrem Anbausystem ab:

  • Hartes Wasser. Es liefert unter Umständen schon einen Teil des Calciums und Magnesiums, das Sie sonst über Dolomit oder Austernschalen zugeben würden. Dolomit ist ein gemahlenes Gestein, das beide Stoffe enthält. Wie viel das Wasser liefert, zeigen nur die Calcium- und Magnesiumwerte einer Wasseranalyse. Ohne diese Werte geben Sie womöglich noch mehr dazu, obwohl schon genug da ist.
  • RO-Wasser, Regenwasser und Kondenswasser aus dem Luftentfeuchter. Alle drei enthalten nur sehr wenige gelöste Mineralien. Das RO-Wasser von The Rev lag bei etwa 10 PPM, und Kondenswasser ist fast so rein wie destilliertes Wasser. In lebendiger Erde müssen Calcium und Magnesium dann aus Ihren Bodenzusätzen kommen, etwa aus Dolomit oder Austernschalen. Wenn Sie mit Flüssigdünger aus der Flasche arbeiten, folgen Sie den Herstellerangaben auf dem Etikett für mineralarmes Wasser. Dieser Leitfaden nennt keine Dosis, weil auch das Original keine nennt.
  • Enthärtetes Wasser. Der Enthärter hat Calcium und Magnesium bereits durch Natrium ersetzt. Cal-Mag entfernt das Natrium nicht. Verwenden Sie dieses Wasser nicht (siehe Teil 1).
  • Calciumprobleme trotz guten Wassers. Nach der Erfahrung von The Rev folgen Calciumprobleme oft auf ungleichmäßiges Gießen, bei dem trockene Stellen im Topf bleiben. Verbessern Sie zuerst das Gießen (Abschnitt 10), bevor Sie mehr Calcium zugeben.

Was Sie tun sollten: Besorgen Sie sich die Calcium- und Magnesiumwerte Ihres Ausgangswassers, bevor Sie ein Cal-Mag-Produkt kaufen. Vergleichen Sie diese Werte mit dem, was Ihr Erdrezept oder das Etikett Ihres Düngers schon liefert. Geben Sie nur dann etwas dazu, wenn wirklich etwas fehlt.

9. Wasserquellen für diese Region, nach Eignung geordnet

1. Regenwasser. Das Buch nennt es als erste Wahl. In Südostasien spricht in der Praxis am meisten dafür: Es regnet den größten Teil des Jahres reichlich, und Regenwasser enthält von Natur aus wenig gelöste Mineralien. The Rev nennt drei Bedingungen:

  • Prüfen Sie Ihr Dachmaterial, denn viele Materialien geben Stoffe an das ablaufende Wasser ab.
  • Lagern Sie das Wasser in Tanks.
  • Belüften Sie das gelagerte Wasser, indem Sie Luft hindurchblubbern lassen.

Für diese Region kommen zwei Punkte hinzu. Wo die Luft stark verschmutzt ist, bauen Sie einen Erstspülungsabscheider (First-Flush-Diverter) ein. Diese Vorrichtung leitet den ersten und schmutzigsten Regen vom Dach ab, sodass er nicht in den Tank gelangt. Decken Sie gelagertes Wasser außerdem ab, damit Mücken darin nicht brüten können.

Anmerkung der Übersetzung: Wo die Trockenzeit lang ist, reicht Regenwasser allein womöglich nicht für das ganze Jahr. Planen Sie für die trockenen Monate eine zweite Quelle ein, etwa RO-Wasser oder Kondenswasser.

2. RO-Wasser. Umkehrosmose ist zuverlässig und gut steuerbar. Im Buch ist RO-Wasser die Wahl für den Alltag. Aufbau und Wartung beschreibt Abschnitt 5.

3. Kondenswasser aus dem Luftentfeuchter. Es ist fast so rein wie destilliertes Wasser und kann bedenkenlos verwendet werden. Wenn in einem feuchten Klima ein Luftentfeuchter läuft, entsteht dieses Wasser ohnehin und kostet Sie nichts. Halten Sie die Auffangschale sauber.

4. Aquarienwasser. The Rev gibt eine kleine Menge Wasser aus einem Süßwasseraquarium zum RO-Wasser. Aquarienwasser enthält Stickstoff. Deshalb nimmt er in der Wachstumsphase etwas mehr davon als in der Blüte. Es hebt den PPM-Wert nur leicht an und bringt lebende Organismen mit. Das funktioniert nur, wenn das Aquarium mit RO-Wasser oder sehr mineralarmem Wasser betrieben wird und nie mit Mitteln zur Entchlorung behandelt wurde. Das ist eine Technik für Hobby-Grower, keine Methode für die Produktion.

5. Leitungswasser aus der öffentlichen Versorgung. Mit Aktivkohlefilter oder Neutralisierung können Sie Leitungswasser verwenden (siehe Teil 1). Dafür müssen aber zwei Bedingungen erfüllt sein. Ihr Messwert muss wirklich niedrig sein, und Sie müssen wissen, welches Desinfektionsmittel Ihr Versorger verwendet. Es wurden keine veröffentlichten TDS-Daten zu thailändischem Leitungswasser gefunden, die allgemeine Aussagen erlauben würden. Messen Sie Ihr eigenes Wasser und gehen Sie nicht einfach von einem niedrigen Wert aus.

6. Brunnen- und Quellwasser. Hier sind die Unterschiede am größten. Manchmal ist dieses Wasser ausgezeichnet. Manchmal enthält es schädliche Mengen an Eisen, Mangan, Schwefel oder Fluorid, und es verändert sich mit den Jahreszeiten. Testen Sie es, bevor Sie sich darauf verlassen, und testen Sie es danach erneut.

Was Sie tun sollten: Wählen Sie aus dieser Liste eine Hauptquelle und eine Ersatzquelle. Messen Sie beide mit Ihrem TDS-Messgerät, bevor Sie den nächsten Durchgang beginnen.

10. Zwei Gießtechniken, die von der Wasserqualität abhängen

Doppeltes Gießen. Gießen Sie langsam, bis unten Wasser aus dem Topf läuft (Drainagewasser). Warten Sie mindestens 30 Minuten. The Rev wartet oft mehrere Stunden. Gießen Sie dann noch einmal, bis Wasser abläuft. So verhindern Sie, dass das Wasser Kanäle bildet. Sonst läuft es nur auf wenigen Wegen durch den Topf, und es bleiben trockene Stellen. Nach seiner Erfahrung treten Calciumprobleme oft nach solchen trockenen Stellen auf. Das ist seine Beobachtung und nicht durch Messungen belegt.

Rückaufnahme aus dem Untersetzer. Dabei sammelt sich das Drainagewasser in einem Untersetzer und wird von der Erde wieder in den Topf gesaugt. Das hilft an heißen Tagen und bei großen Pflanzen in kleinen Töpfen. Lassen Sie den Topf nicht länger als etwa 30–40 Minuten im Wasser stehen.

Beide Techniken setzen Wasser mit niedrigem PPM-Wert voraus. Bei hartem Wasser bringt die Rückaufnahme Mineralien zurück in den Topf. Dadurch sammeln sich die Salze schneller an, wie in Teil 1 beschrieben. Wenn Ihr Wasser hart ist, verzichten Sie auf die Rückaufnahme aus dem Untersetzer und verbessern Sie stattdessen das Wasser. Untersetzer und Dochtsysteme werden in Selbstbewässernde Töpfe für lebendige Erde behandelt.

Anmerkung der Übersetzung: An Tagen mit 30–35 °C sind Untersetzer verlockend, weil die Töpfe schnell austrocknen. Messen Sie aber zuerst Ihr Wasser. Verwenden Sie einen Untersetzer nur bei niedrigem Messwert und leeren Sie ihn nach 30–40 Minuten.

Was Sie tun sollten: Gießen Sie in den nächsten zwei Wochen bei jeder Bewässerung doppelt. Prüfen Sie mit der Hand oder am Gewicht des Topfes, ob der ganze Topf gleichmäßig feucht ist.


Teilen Sie Ihre Daten unter diesem Thema. Bitte posten Sie drei Angaben:

  • den TDS-Wert Ihres Ausgangswassers;
  • die Jahreszeit, in der Sie gemessen haben;
  • ob Sie jemals eine vollständige Laboranalyse hatten.

Offenbar haben nur sehr wenige Grower in der Region eine vollständige Analyse. Viele Einbrüche mitten im Durchgang, für die es keine Erklärung gibt, könnten auf das Wasser zurückgehen. Haben Sie einen Laborbericht für Ihr Brunnen- oder Leitungswasser? Dann posten Sie die Werte für Natrium und Mangan. Diese beiden Zahlen in der ganzen Region zu sammeln, bringt am meisten.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel enthält technische Informationen zum Pflanzenbau für Leserinnen und Leser, die sich an das Recht ihres Wohnorts halten. Cannabis ist in jedem Land anders geregelt und in mehreren Ländern dieser Region weiterhin illegal. In Thailand ist die Cannabisblüte ein kontrolliertes Kraut nach der Bekanntmachung des Gesundheitsministeriums über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568. Diese gilt seit dem 26. Juni 2025. Für Tätigkeiten mit Cannabisblüten ist eine Genehmigung des Gesundheitsministeriums nötig. Blüten dürfen nur gegen ein PT-33-Rezept (ภ.ท.33) verkauft werden, und zwar für höchstens 30 Tage. Werbung für Blüten und ihr Verkauf im Internet sind verboten, Freizeitkonsum ist nicht erlaubt. Das Cannabis-Kontrollgesetz ist noch ein Entwurf. Das Kabinett hat es am 22. September 2026 gebilligt und an das Repräsentantenhaus weitergeleitet. Informieren Sie sich vor dem Anbau über das Recht an Ihrem Wohnort. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

Quellen

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