Werbe- und Verkaufsregeln für Cannabis in Thailand: Sanktionen, Fallen auf Plattformen und Grenzfälle bei Beiträgen (Teil 2 von 2)

Dieser Leitfaden erklärt, was ein Verstoß gegen Thailands Werbe- und Verkaufsregeln für Cannabisblüte kostet und wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden. Er richtet sich an lizenzierte Shops und Farmen sowie an alle, die auf Asiannabis oder anderswo über Cannabis posten.

Zuerst die Grundregeln. Seit dem 26. Juni 2025 ist Cannabisblüte (ช่อดอกกัญชา) ein kontrolliertes Kraut nach der Bekanntmachung des Gesundheitsministeriums über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568. („B.E.“ bezeichnet das Jahr nach buddhistischer Zeitrechnung. Ziehen Sie 543 ab, dann erhalten Sie das westliche Jahr.) Blüten dürfen nur gegen ein Rezept nach PT 33 (ภ.ท.33) verkauft werden. Dieses Rezept gilt höchstens 30 Tage. Werbung für Blüten ist verboten, ebenso der Online-Verkauf.

Dies ist Teil 2. Teil 1: https://asiannabis.com/t/1293


5. Was Sie ein Verstoß kostet

Derselbe Verstoß kann gleichzeitig zwei Arten von formellen Sanktionen nach sich ziehen. Die eine ist eine strafrechtliche Sanktion. Die andere sind Maßnahmen gegen Ihre Lizenz. Dazu kommen praktische Kosten, mit denen nur wenige Betreiber rechnen. Für die meisten Betriebe wiegt der Verlust der Lizenz weit schwerer als die Geldstrafe.

Strafrechtliche Sanktionen

Handlung Höchststrafe
Verkauf, Verarbeitung, Export oder Erforschung eines kontrollierten Krauts ohne Lizenz (§ 46) oder Weiterführung des Geschäfts, während die Lizenz ausgesetzt ist (§ 52 Abs. 2) Bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe bis zu 20.000 Baht (§ 78)

Anmerkung der Übersetzung: § 78 des Gesetzes von 1999 erfasst zwei Handlungen mit derselben Strafe: bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe und/oder eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Baht. Die erste Handlung ist Forschung, Export, Verkauf oder Verarbeitung eines kontrollierten Krauts ohne Lizenz (§ 46). Die zweite ist die Weiterführung des Geschäfts, während Ihre Lizenz ausgesetzt ist (§ 52 Abs. 2). Ein Shop, dessen Lizenz ausgesetzt ist und der trotzdem weiter verkauft, muss deshalb auch mit einem Strafverfahren rechnen. Stellen Sie jedes Geschäft mit kontrollierten Kräutern für die gesamte Dauer der Aussetzung ein.

Aussetzung und Widerruf der Lizenz

Am 22. Juni 2026 hat die thailändische Behörde für traditionelle und alternative Medizin (Department of Thai Traditional and Alternative Medicine, DTAM, กรมการแพทย์แผนไทยและการแพทย์ทางเลือก) eine Richtlinie zu Verwaltungsanordnungen herausgegeben. Sie legt fest, wann Lizenzen ausgesetzt oder widerrufen werden. Das betrifft Betreiber mit einer Lizenz für Forschung, Export, Verkauf oder Verarbeitung. Die Richtlinie gilt für alle lizenzierten Betreiber. Die Inspektoren wenden sie bei Kontrollen vor Ort an.

PT 27 und PT 28 (ภ.ท.27, ภ.ท.28) sind die Formulare, auf denen ein Lizenzinhaber festhält, wie viel Cannabis er besitzt und verwendet. Die Berichte gehen jeden Monat an die Genehmigungsbehörde.

Aussetzung für 30 Tage

  • Berichte nach PT 27 oder PT 28 wurden nicht erstellt, sind unvollständig oder werden nicht für Kontrollen im Betrieb aufbewahrt.
  • Diese Berichte wurden nicht bei der Registerbehörde eingereicht.
  • Verkauf oder Export kontrollierter Kräuter, die nicht nach Good Agricultural and Collection Practice (GACP, gute Praxis für Anbau und Sammlung) oder einem gleichwertigen bzw. höheren Standard zertifiziert sind.
  • Die Lizenz hängt nicht gut sichtbar im Betrieb aus oder kann nicht elektronisch vorgezeigt werden, wenn ein Inspektor danach fragt.
  • Werbung für kontrollierte Kräuter zu kommerziellen Zwecken.

Aussetzung für 90 Tage

  • Die Exportdaten wurden der Genehmigungsbehörde nicht gemeldet.
  • Verkauf von Cannabis ohne PT-33-Rezept einer zugelassenen behandelnden Fachperson.

Stellen die Inspektoren mehrere Verstöße fest, werden die Aussetzungszeiten zusammengezählt. § 52 des Gesetzes von 1999 begrenzt eine einzelne Aussetzungsanordnung auf 90 Tage.

Sofortiger Widerruf

  • Falsche Angaben in Berichten nach PT 27 oder PT 28.
  • Verkauf ohne PT-33-Rezept an Personen unter 20 Jahren, an Schülerinnen, Schüler oder Studierende oder an schwangere oder stillende Frauen.
  • Der Betrieb lässt Kundinnen und Kunden vor Ort Cannabis rauchen.
  • Verkauf über einen Verkaufsautomaten oder eine andere automatische Ausgabevorrichtung.
  • Verkauf über Online-Kanäle, elektronische Medien oder ein Computernetzwerk.
  • Verkauf in einem Tempel, einem Wohnheim oder einem öffentlichen Park.

Wiederholter Verstoß: Wenn Sie nach einer Aussetzung erneut gegen dieselbe Regel verstoßen, wird Ihre Lizenz sofort widerrufen.

Anmerkung der Übersetzung: Nach § 54 des Gesetzes von 1999 kann eine Person, deren Lizenz widerrufen wurde, zwei Jahre lang keine neue Lizenz nach diesem Gesetz erhalten. Danach entscheidet die Genehmigungsbehörde nach eigenem Ermessen über eine neue Lizenz. Ziffer 8(1)(e) der Ministerialverordnung von 2016 über die Lizenzierung kontrollierter Kräuter erstreckt dieselbe zweijährige Sperre auf das Unternehmen, seine Direktoren, seine Geschäftsführer und weitere verantwortliche Personen. Eine neue Firma mit derselben Leitung umgeht die Sperre deshalb nicht.

Anmerkung der Übersetzung: Gegen eine Aussetzung oder einen Widerruf können Sie Widerspruch beim Ausschuss für den Schutz und die Förderung des Wissens der traditionellen Thai-Medizin einlegen. Sie müssen das innerhalb von 30 Tagen tun, nachdem Ihnen die Anordnung mitgeteilt wurde (§ 70). Während des Verfahrens bleibt die Anordnung in Kraft. Die Entscheidung des Ausschusses ist endgültig (§ 71). Widerspruch und wiederholte Verstöße werden in einem eigenen Thema ausführlicher erklärt. Halten Sie Ihre Unterlagen zu PT 27, PT 28 und PT 33 in Ordnung. Dann haben Sie die Nachweise innerhalb dieser 30 Tage bereit.

Praktische Kosten

  • Kontrollrisiko. Ein öffentlicher Beitrag mit Preisen oder ein sichtbarer Bestelllink liefert den Inspektoren Beweise ohne jeden Aufwand. Leichter kann Ihr Shop nicht auf einer Kontrollliste landen.
  • Kein schneller Neustart. Wie in der Anmerkung oben erklärt, dauert die Sperre nach einem Widerruf zwei Jahre. Eine neue Lizenz danach ist nicht garantiert. Planen Sie so, als würde ein Widerruf das Ende des Betriebs bedeuten.
  • Risiko für andere Mitglieder. Ein einziger Shop, der eine Preisliste postet, schafft ein Compliance-Problem für alle, die in diesem Forum lesen und posten.

Durchsuchen Sie noch heute Ihre eigenen Beiträge auf allen Kanälen nach Blütenpreisen, Bestelllinks und Nahaufnahmen von Blüten. Löschen Sie diese Inhalte, bevor ein Inspektor sie findet.


6. Fallen auf Plattformen und wie Sie sie vermeiden

LINE Official Account

LINE Official Accounts (LINE OA, Geschäftskonten in der App LINE) sind in Thailand zu einem wichtigen Verkaufskanal für Dispensaries (lizenzierte Cannabis-Geschäfte) geworden. Viele Betreiber halten diese Konten für privat. Das sind sie nicht. Broadcasts über LINE OA sind keine privaten Nachrichten. Außerdem kann jeder einen Screenshot aus einem LINE-Gruppenchat machen und an die Behörden schicken.

Das Werbeverbot gilt für LINE OA genauso wie für jeden anderen Kanal. Folgende verbreitete Einstellungen bergen ein rechtliches Risiko:

  • Buttons im Rich Menu (der feststehenden Button-Leiste unten in einem LINE-OA-Chat) mit der Aufschrift „Jetzt bestellen“;
  • automatische Antworten, die einen Grammpreis nennen, sobald jemand ein bestimmtes Stichwort eintippt;
  • Preislisten „nur für Mitglieder“, die als Bilder in Broadcast-Nachrichten verschickt werden.

Auch eine geschlossene Follower-Liste macht nichts davon legal. Der Verstoß ist das Verkaufsangebot selbst, egal über welchen Kanal es verbreitet wird.

Eine Dispensary darf LINE OA legal nutzen, um:

  • informative Neuigkeiten zu den Regeln zu verschicken;
  • geänderte Öffnungszeiten anzukündigen;
  • Links zu veröffentlichten Informationsartikeln zu teilen;
  • Kundinnen und Kunden eine Beratung im Geschäft nach den PT-33-Verfahren buchen zu lassen.

Diese Liste ist kürzer als das, wofür die meisten Betreiber LINE OA heute nutzen. Öffnen Sie die Einstellungen Ihres LINE OA. Löschen Sie Bestellbuttons, automatische Antworten mit Preisen und alte Preisbilder in früheren Broadcasts.

Facebook-Gruppen und private Communitys

Eine Facebook-Gruppe auf „privat“ zu stellen, bietet keinen rechtlichen Schutz. Das Werbeverbot für Blüten hängt weder von der Größe des Publikums noch von den Privatsphäre-Einstellungen ab. Es funktioniert wie die Regeln für verschreibungspflichtige Arzneimittel: Dort ist Werbung gegenüber jedem Publikum verboten, ganz gleich, wie klein es ist.

Ein Beispiel: In einer geschlossenen Gruppe schreibt ein Mitglied „Ich suche die Sorte X“. Eine Dispensary antwortet mit Verfügbarkeit und Preis. Das ist ein aktiver Markt, kein privates Gespräch.

Hier im Forum gilt dasselbe. „Ich habe [Sorte] auf Lager, schreibt mir eine DM“ ist auf Asiannabis derselbe Verstoß wie auf Facebook. Die Forenregeln setzen nur die gesetzlichen Vorgaben um, an die ohnehin jedes Mitglied gebunden ist. Wenn Sie eine Gruppe betreiben, löschen Sie Beiträge, in denen Ware oder Preise angeboten werden.

Bewertungsplattformen und Google Business Profile

Kundenbewertungen auf Google Maps, Wongnai (einer thailändischen Bewertungs-App) oder anderen Plattformen bringen den Inhaber nicht in rechtliche Schwierigkeiten. Voraussetzung ist, dass der Betrieb nicht um Bewertungen bittet, die Preise oder THC-Gehalte als Kaufgrund nennen. THC ist Tetrahydrocannabinol, der wichtigste berauschende Wirkstoff in Cannabis.

Riskant wird es, wenn der Inhaber so antwortet, dass seine Antwort wie Werbung wirkt. Zum Beispiel: „Danke! Unser White Widow für 500 Baht/5 g ist das beste Angebot der Stadt.“ Diese Antwort bewirbt Cannabisblüte mit Preis.

Ein Google Business Profile darf Öffnungszeiten, eine Adresse und einen Link zur Website zeigen. Die Website darf keine Preisliste, keine Online-Bestellfunktion und keine Angaben zum THC-Gehalt enthalten. Mehr Online-Präsenz ist für eine regelkonforme Dispensary nicht möglich.

Prüfen Sie Ihre Website und jede Antwort, die Sie auf Bewertungen geschrieben haben, nach diesen drei Punkten: keine Preise, keine Bestellmöglichkeit, keine Angaben zum THC-Gehalt.


7. Grenzfälle und wie Sie sie beurteilen

Verkauf von Blüten und Werbung dafür sind eindeutig verboten. Bei manchen Beiträgen ist die Lage weniger klar. So beurteilen Sie fünf häufige Fälle.

„Ich teile nur Fotos meiner Pflanzen.“ Als Inhalt über Anbau und Community ist das in Ordnung. Nicht in Ordnung ist es, wenn die Pflanze als „jetzt erhältlich in [Ort]“ beschrieben wird. Ebenso wenig, wenn das Foto das Branding eines Shops oder ein Preis-Wasserzeichen trägt.

„Ich poste über die Wirkung verschiedener Terpene.“ Terpene sind die Aromastoffe in Cannabis. Wissenschaftliche oder lehrreiche Inhalte darüber sind in Ordnung. Zu einer verbotenen Gesundheitsaussage wird es, wenn Sie behaupten, ein bestimmtes Produkt aus Ihrem Sortiment habe beim Leser eine bestimmte therapeutische Wirkung.

„Ich frage, ob jemand [Sorte] bei [Erkrankung] ausprobiert hat.“ Die aktuellen Regeln sagen nicht eindeutig, wie es sich verhält, wenn Patientinnen und Patienten persönliche Erfahrungen mit einem verschriebenen Produkt teilen. Die Werberegeln richten sich an Verkäufer, nicht an Patienten, und verbieten so etwas daher nicht. Wird ein Erfahrungsbericht aber genutzt, um für einen bestimmten Shop oder ein bestimmtes Produkt zu werben, haftet der mit dem Beitrag verknüpfte Betrieb wegen indirekter Werbung.

„Mein Geschäftspartner postet, nicht ich.“ Eine Dispensary ist für jede Werbung verantwortlich, die in ihrem Namen gemacht wird. Das gilt auch für Mitarbeitende, Markenbotschafter und externe Marketingagenturen. Für deren Beiträge haftet die Dispensary rechtlich.

„Ich poste von einem privaten Konto.“ Ihr Konto kann über den Namen, einen Standort-Tag oder Ihre Bio erkennbar mit einem lizenzierten Betrieb verbunden sein. Dann gelten Ihre Beiträge als geschäftliche Kommunikation. Entscheidend ist, ob ein verständiger Leser den Beitrag als Äußerung im Namen des Betriebs verstehen würde.

Wenn Ihr Beitrag zu einem dieser Fälle passt, entfernen Sie Shopnamen, Standort und alle Produktlinks. Wenn das nicht geht, posten Sie ihn nicht.


8. So sieht ein regelkonformer Beitrag aus

Viele Betreiber kennen die verbotenen Kategorien in der Theorie. Sie beim Schreiben eines echten Beitrags anzuwenden, ist schwieriger. Die folgenden Beispiele sind keine rechtlichen Entscheidungen. Sie zeigen, wo die Grenze nach der Bekanntmachung B.E. 2568 und den Ministerialverordnungen B.E. 2569 verläuft.

Beispiel A – Anbaufrage: „In Woche 4 der vegetativen Phase werden die unteren Blätter gelb. Ich nutze Kokossubstrat mit einem EC von 1,4. Könnte das ein Magnesiummangel sein?“
Vollständig regelkonform. Der EC-Wert (elektrische Leitfähigkeit) zeigt, wie stark die Nährlösung konzentriert ist. Der Beitrag nennt kein Produkt, keinen Preis und keine Gesundheitsaussage. Genau für das Lösen von Anbauproblemen gibt es dieses Forum.

Beispiel B – geschäftliche Mitteilung: „Unsere Filiale in Lat Phrao hat jetzt sieben Tage die Woche geöffnet. Kommen Sie vorbei.“
Regelkonform. Lat Phrao ist ein Bezirk in Bangkok. Standort und Öffnungszeiten sind Informationen. Der Beitrag fordert niemanden auf, ein bestimmtes Produkt zu kaufen.

Beispiel C – Produkterwähnung ohne Preis oder Aussage: „Wir führen mehrere importierte Genetiken mit hohem Myrcen-Anteil.“
Grenzfall. Myrcen ist eines der Terpene. Der Beitrag beschreibt eine Produkteigenschaft so, dass er auf ein Verkaufsangebot hindeutet. Mit einem Preis oder einer Gesundheitswirkung wäre die Grenze eindeutig überschritten.

Beispiel D – direktes Verkaufsangebot: „10 g von unserem Top-Shelf-Gelato für 3.500 Baht, Lieferung möglich. Line: @yourdispensary“
Ein klarer Verstoß, und zwar in drei Punkten. Der Beitrag nennt einen Preis. Er bietet Lieferung an, was ihn zu einem Online-Verkauf macht. Er fordert Käufer auf, den Shop direkt zu kontaktieren.

Beispiel E – eine Patientin teilt ihre Erfahrung: „Meine Ärztin hat mir Cannabisblüte für meine Erkrankung verschrieben. Ich nutze sie seit zwei Monaten, und sie hilft mir beim Schlafen. Bisher keine Nebenwirkungen.“
Persönliche Erfahrungen von Patientinnen und Patienten sind keine Werbung. Zu Werbung werden sie, wenn ein Betrieb sie so teilt oder befürwortet, dass die Erfahrung mit seinen eigenen Produkten verknüpft wird.

Stellen Sie sich vor jeder Veröffentlichung zwei Fragen. Macht der Beitrag es wahrscheinlicher, dass jemand ein bestimmtes Cannabisprodukt kauft? Sagt er, wo oder wie man es kaufen kann? Wenn Sie beide Fragen mit Ja beantworten, posten Sie ihn nicht.


9. Auf dem aktuellen Stand bleiben und Verstöße melden

Änderungen verfolgen

Thailands Cannabisregeln haben sich seit 2022 dreimal grundlegend geändert. Zusammenfassungen aus zweiter Hand veralten deshalb. Das gilt auch für ältere Beiträge in diesem Forum, die unter früheren Regeln nach bestem Wissen geschrieben wurden.

Maßgeblich ist der thailändische Text im Königlichen Amtsblatt (Royal Gazette, ราชกิจจานุเบกษา), in dem die thailändischen Gesetze offiziell veröffentlicht werden. Alles andere ist eine Auslegung, auch dieser Leitfaden. Die DTAM veröffentlicht Verwaltungshinweise auf Thai auf ihrer offiziellen Website.

Der Bereich zu Recht und Compliance im Forum verfolgt wichtige Änderungen und nennt jeweils das Datum, an dem sie in Kraft getreten sind. Betrachten Sie die dortigen Beiträge, die vor April 2026 datiert sind, als Rückblick und nicht als aktuelle Orientierung.

Die Moderatoren aktualisieren die angepinnten Threads, sobald eine Änderung in Kraft tritt. Folgen Sie diesen Threads. So bleiben Sie am einfachsten auf dem Laufenden, ohne selbst das Königliche Amtsblatt lesen zu müssen. Bevor Sie sich auf einen älteren Beitrag stützen, gleichen Sie sein Datum mit dem aktuellen Text im Königlichen Amtsblatt ab.

Verstöße melden, die Sie anderswo sehen

Mitglieder fragen manchmal nach Verstößen, die sie auf anderen Plattformen sehen. Beispiele sind Instagram-Posts von Dispensaries mit Preislisten, LINE-Gruppen, die als Bestellkanal dienen, und Antworten auf Google-Bewertungen mit Angaben zum THC-Gehalt.

Privatpersonen sind rechtlich nicht verpflichtet, solche Verstöße zu melden.

Die DTAM nimmt Beschwerden entgegen. Die aktuellen Kanäle finden Sie auf ihrer offiziellen Website. Dazu gehören:

  • das offizielle Portal unter dtam.moph.go.th;
  • ein Schreiben an: Director-General, Department of Thai Traditional and Alternative Medicine, Nonthaburi 11000.

Eine Beschwerde sollte Folgendes enthalten: das Datum, an dem Sie den Verstoß gesehen haben, die Plattform, eine Beschreibung oder einen Screenshot und, falls bekannt, den Namen oder Standort des Betriebs.

Dieses Forum hilft Mitgliedern nicht dabei, Wettbewerber zu melden. Es moderiert nach Standards, die sich an das Gesetz halten. Jeder Beitrag, der ein Verstoß wäre, wenn ein Betrieb ihn verfasst hätte, wird entfernt, ganz gleich, wer ihn gepostet hat.

Wenn Sie eine Frage zu einer konkreten Situation haben, stellen Sie sie direkt unter diesem Thema.


Quellen

  • Gesetz zum Schutz und zur Förderung des Wissens der traditionellen Thai-Medizin B.E. 2542 (1999), §§ 4, 46, 52, 54, 70, 71 und 78
  • Bekanntmachung des Gesundheitsministeriums über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568 – Königliches Amtsblatt, 25. Juni 2025; in Kraft seit 26. Juni 2025
  • Ministerialverordnung über die Erlaubnis zur Herstellung, zur Einfuhr, zur Ausfuhr, zum Verkauf oder zum Besitz von Betäubungsmitteln der Kategorie 5, speziell Cannabis- oder Hanfextrakten, B.E. 2569 (2026) (inoffizielle Übersetzung des Titels) – Königliches Amtsblatt, 26. März 2026; in Kraft seit 26. April 2026. Extrakte mit mehr als 0,2 % THC bleiben nach dem Betäubungsmittelgesetzbuch (Narcotics Code) Betäubungsmittel der Kategorie 5
  • Ministerialverordnung über die Erlaubnis zum Studium, zur Forschung oder zum Export kontrollierter Kräuter oder zum Verkauf oder zur Verarbeitung kontrollierter Kräuter zu kommerziellen Zwecken (Nr. 2) B.E. 2569 (2026) (inoffizielle Übersetzung des Titels) – Königliches Amtsblatt, 30. April 2026
  • Ministerialverordnung über die Lizenzierung von Forschung, Export, Verkauf und Verarbeitung kontrollierter Kräuter, B.E. 2559 (2016) – Königliches Amtsblatt Bd. 133, Teil 103 Kor, 9. Dezember 2016, Ziffer 8(1)(e)
  • Lebensmittelgesetz B.E. 2522 (1979), §§ 40–42 (Lebensmittelwerbung); Bekanntmachung der Food and Drug Administration (thailändische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde) über Kriterien für Lebensmittelwerbung B.E. 2569 (2026), Königliches Amtsblatt 27. Juli 2026, in Kraft seit 28. Juli 2026, die Regeln für Lebensmittel mit Cannabis oder Hanf enthält; Kosmetikgesetz B.E. 2558 (2015), §§ 41–46 (Werbung)
  • Arzneimittelgesetz B.E. 2510 (1967) in geänderter Fassung, §§ 88, 88 bis, 89, 90 und 90 bis (Arzneimittelwerbung)
  • Verbraucherschutzgesetz B.E. 2522 (1979), § 22 (falsche oder irreführende Werbung)
  • Gesetz über elektronische Transaktionen B.E. 2544 (2001); zu unerwünschten elektronischen Nachrichten: Gesetz über Computerkriminalität B.E. 2550 (2007), geändert durch das Gesetz (Nr. 2) B.E. 2560 (2017), § 11

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung. Die Regeln in diesem Bereich ändern sich schnell. Bei Entscheidungen, die Ihre Lizenz betreffen, wenden Sie sich an eine Anwältin oder einen Anwalt in Thailand.