Wer regelmäßig Cannabis konsumiert und dann aufhört, schläft danach oft ein bis zwei Wochen schlechter und hat sehr lebhafte Träume. Wer wegen Schlaflosigkeit mit Cannabis begonnen hat, erlebt diese Nächte genauso wie das ursprüngliche Problem. Dieser Teil erklärt diese Falle und was die Studien zu Cannabinol und Cannabidiol zeigen. Außerdem geht es um die Behandlung mit der besten Evidenz und darum, wie Sie den Ausstieg schon vor der ersten Dosis planen.
Teil 1 hat die Evidenz zu THC behandelt. Die beste Studie (Walsh und Kollegen, 2021) begleitete 23 Erwachsene über zwei Wochen. Mit einem Öl auf THC-Basis bewerteten sie ihre Schlaflosigkeit als deutlich besser. Eine vollständige Aufzeichnung im Schlaflabor fand jedoch kaum einen Unterschied in ihrem Schlaf. THC verringert außerdem meist den REM-Schlaf, die Schlafphase mit den meisten Träumen. Nach dem Absetzen kommt es oft zu einem REM-Rebound: Eine Zeit lang gibt es mehr REM-Schlaf als üblich.
Dies ist eine allgemeine Information und keine ärztliche Beratung. Es ist keine Empfehlung, Cannabis zum Schlafen zu verwenden. Chronische Schlaflosigkeit ist meist das Symptom von etwas anderem. Häufige Ursachen sind Schmerzen, Angst, Depression, Schlafapnoe (Atemaussetzer, die sich im Schlaf wiederholen), ein Medikament oder der Schlafrhythmus. Wird nur das Symptom behandelt, bleibt die eigentliche Ursache unter Umständen jahrelang unentdeckt, auch wenn es eine Behandlung dafür gäbe. In Thailand ist die Cannabisblüte ein kontrolliertes Kraut. Sie darf nur gegen ein PT-33-Rezept (ภ.ท.33) von einer dazu berechtigten Fachperson abgegeben werden.
Dies ist Teil 2. Teil 1: https://asiannabis.com/t/1368
1. Die Entzugsfalle
Entzug ist nach regelmäßigem Konsum häufig. Plötzliches Absetzen nach regelmäßigem Konsum kann ein anerkanntes Entzugssyndrom auslösen. Schlafprobleme und seltsame oder lebhafte Träume gehören zu seinen Kernmerkmalen.
Wie häufig es ist. 2020 veröffentlichten Bahji und Kollegen eine Metaanalyse (eine Studie, die die Ergebnisse vieler Studien zusammenfasst). Sie umfasste 47 Studien mit 23.518 Teilnehmenden. Ein Cannabis-Entzugssyndrom trat bei 47 % der Menschen mit regelmäßigem oder abhängigem Konsum auf.
Die Rate schwankte je nach Umfeld stark:
- etwa 17 % in Stichproben aus der Allgemeinbevölkerung;
- 54 % bei ambulanten Patientinnen und Patienten (sie werden behandelt, wohnen aber weiter zu Hause);
- 87 % bei stationären Patientinnen und Patienten (zur Behandlung aufgenommen).
Wie lange es dauert. Nach klinischen Beschreibungen beginnen die Beschwerden meist innerhalb von 1–3 Tagen nach dem Absetzen. Ihren Höhepunkt erreichen sie in der ersten Woche, danach klingen sie über 1–2 Wochen ab. Dieser Zeitverlauf stammt aus klinischen Beschreibungen. Die Metaanalyse hat ihn nicht belegt.
Was das Schlaflabor zeigt. 2008 zeichneten Bolla und Kollegen den Schlaf starker Konsumierender in den ersten Nächten nach dem Absetzen auf. Sie verglichen sie mit Menschen, die kein Cannabis konsumierten. Die starken Konsumierenden schliefen kürzer, hatten weniger Tiefschlaf (langsamwelligen Schlaf) und eine geringere Schlafeffizienz, und sie brauchten länger zum Einschlafen. Die Studie verglich zwei Gruppen zu einem einzigen Zeitpunkt. Sie kann deshalb nicht zeigen, wie viel von diesem Unterschied schon vor dem Absetzen bestand.
Warum daraus eine Falle wird. Stellen Sie sich eine Person vor, die Cannabis gegen Schlaflosigkeit nimmt. Nach einigen Monaten versucht sie aufzuhören, und ihr Schlaf wird viel schlechter als vorher. Der naheliegende Schluss lautet: „Das beweist, dass ich es brauche.“ Von innen heraus lässt sich das nicht prüfen, denn Schlaflosigkeit im Entzug fühlt sich genauso an wie die ursprüngliche Schlaflosigkeit.
Das ist die Falle. Nach einer Phase regelmäßigen Konsums können Sie nicht mehr unterscheiden, welches Problem Sie eigentlich behandeln. Es kann die Schlaflosigkeit sein, mit der Sie angefangen haben. Es kann auch die Schlaflosigkeit sein, die jetzt durch das Absetzen entsteht.
Dieses Problem gibt es nicht nur bei Cannabis. Jedes Schlafmittel (Hypnotikum) hat es. Das ist ein Grund, warum die Schlafmedizin von der Langzeiteinnahme von Schlafmitteln abgerückt ist. Dieselbe Überlegung gilt für Cannabis.
Was das in der Praxis bedeutet. Die Schlussfolgerung lautet nicht „niemals verwenden“. Sie lautet: Der Plan für das Absetzen gehört von Anfang an zur Entscheidung. Vereinbaren Sie vor der ersten Dosis drei Dinge mit der verschreibenden Fachperson:
- Eine feste Dauer. Legen Sie fest, wann Sie Bilanz ziehen und aufhören, damit die Einnahme nicht ohne Ende weiterläuft.
- Ein schrittweises Ausschleichen statt eines plötzlichen Stopps. Vereinbaren Sie mit der verschreibenden Fachperson eine stufenweise Dosisreduktion. Sie soll den Entzug abmildern.
- Eine Erwartung, die Sie vorher festlegen. Rechnen Sie damit, dass die ersten ein bis zwei Wochen nach dem Absetzen schlechter sind als vor Beginn. Diese schlechten Nächte beweisen nicht, dass Sie das Mittel brauchen.
Was Sie tun können: Führen Sie in den zwei Wochen vor der ersten Dosis ein Schlaftagebuch. Notieren Sie die Zubettgehzeit, ungefähr wie lange Sie zum Einschlafen brauchen, nächtliches Aufwachen und die Aufwachzeit. So haben Sie einen Ausgangswert. Wenn die Entzugswochen vorbei sind, sehen Sie damit, ob sich Ihr Schlaf besser oder schlechter als am Anfang eingependelt hat.
2. Cannabinol und Cannabidiol (CBN und CBD) für den Schlaf
Produkte, die für den Schlaf verkauft werden, stellen oft CBN (Cannabinol) heraus. CBN entsteht, wenn THC beim Altern von Cannabis abgebaut wird. Inzwischen gibt es randomisierte Studien zu CBN, und die Ergebnisse sind bescheiden.
Bonn-Miller und Kollegen, 2024. Diese Studie hatte Verbindungen zur Industrie. Sie umfasste 321 Erwachsene, die ihren eigenen Schlaf als schlecht einstuften. Sie nahmen eine Woche lang jeden Abend 20 mg CBN. Im Vergleich zu Placebo verbesserte CBN den primären Endpunkt, die Schlafqualität, nicht signifikant. Es verringerte jedoch das nächtliche Aufwachen und die Schlafstörungen insgesamt. Die Zugabe von CBD brachte keinen zusätzlichen Nutzen.
Lavender und Kollegen, 2026. Diese australische Studie umfasste 20 Erwachsene mit diagnostizierter Insomnie. Es war eine Crossover-Studie: Jede Person erhielt jede Behandlung, jeweils in einer einzigen Nacht. Die Dosen betrugen 30 mg und 300 mg CBN. Keine der beiden Dosen veränderte den primären Endpunkt, also die im Schlaflabor gemessene Wachzeit nach dem ersten Einschlafen. Die Dosis von 300 mg verkürzte die Einschlafzeit um etwa 7 Minuten und verbesserte das Gefühl, gut geschlafen zu haben. Die Autorinnen und Autoren folgerten, dass die Studie keinen direkten Beleg dafür liefert, dass CBN in der Routineversorgung gegen Insomnie wirkt.
CBD allein. In einer Studie von Linares und Kollegen (2018) hatte eine einzelne Dosis von 300 mg CBD keine unmittelbare Wirkung auf den Schlaf gesunder Freiwilliger. Häufig wird eine Verbesserung aus der Arbeit von Shannon und Kollegen (2019) zitiert. Das war eine Fallserie: ein Bericht über 72 Patientinnen und Patienten aus einer einzigen Klinik, ohne Vergleichsgruppe. Die meisten von ihnen wurden wegen Angst behandelt, nicht wegen Schlaflosigkeit.
Weder für CBN noch für CBD reicht die Evidenz aus, um sie als Schlafbehandlung zu bezeichnen.
Was Sie tun können: Wenn ein Produkt für den Schlaf verkauft wird, weil es CBN enthält, vergleichen Sie seine Dosis mit den Studiendosen von 20, 30 und 300 mg. Denken Sie daran, dass selbst diese Dosen nur kleine Effekte zeigten. Lassen Sie jedes Cannabinoid-Produkt von der verschreibenden Fachperson oder in der Apotheke auf Wechselwirkungen mit Ihren anderen Medikamenten prüfen (Liste der Wechselwirkungen).
3. Was die beste Evidenz hat: kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie
Was Ärztinnen und Ärzte zuerst empfehlen. Das American College of Physicians ist ein Berufsverband von Ärztinnen und Ärzten in den USA. In seiner Leitlinie von 2016 (Qaseem und Kollegen) empfiehlt es die kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (CBT-I) als erste Behandlung der chronischen Insomnie bei Erwachsenen, noch vor Medikamenten.
Was CBT-I ist. Es handelt sich nicht um allgemeine Entspannungstipps. CBT-I ist ein strukturiertes Programm, das meist über einige Wochen läuft und immer häufiger online angeboten wird. Es verbindet vier Bausteine:
- Schlafrestriktion: Die Zeit im Bett wird zunächst etwa auf die Zeit begrenzt, die Sie tatsächlich schlafen. Sie wird verlängert, sobald der Schlaf stabiler wird. Ziel ist ein tieferer und weniger unterbrochener Schlaf.
- Stimuluskontrolle: Das Bett dient nur zum Schlafen, und Sie stehen auf, wenn Sie nicht schlafen können. Ziel ist, dass das Gehirn das Bett mit Schlafen verbindet und nicht mit Wachliegen.
- Kognitive Arbeit: Sie bearbeiten sorgenvolle oder festgefahrene Gedanken über den Schlaf. Ziel ist, die Sorgen zu verringern, die Menschen wach halten.
- Schlafhygiene: Gewohnheiten wie Koffein, Licht und die Bedingungen im Schlafzimmer. Sie ist nur ein kleiner Teil des Programms.
Warum sie an erster Stelle steht. CBT-I kostet mehr Mühe, als vor dem Schlafengehen etwas einzunehmen. Anders als jedes Schlafmittel bringt sie Verbesserungen, die nach dem Ende der Behandlung anhalten, und es gibt keinen Entzug. Sie wird hier erwähnt, weil den meisten Menschen, die sich über Cannabis zum Schlafen informieren, CBT-I nie angeboten wurde.
Anmerkung der Übersetzung: Bitten Sie in Thailand Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um eine Überweisung: an eine Schlafklinik, an Fachleute für Schlafmedizin, an die Psychiatrie oder an die klinische Psychologie. Fragen Sie ausdrücklich nach CBT-I und danach, ob sie auf Thai oder online verfügbar ist. Ein Beispiel: 2023 veröffentlichte das Excellence Center for Sleep Disorders (Exzellenzzentrum für Schlafstörungen) am King Chulalongkorn Memorial Hospital eine Studie zu einem internetbasierten CBT-I-Programm, das in Thailand entwickelt wurde. Führen Sie vor dem Termin das zweiwöchige Schlaftagebuch aus Abschnitt 1 und notieren Sie zusätzlich Koffein, Alkohol, Nickerchen und die Temperatur im Schlafzimmer. In der heißen Jahreszeit in Thailand sind ein warmes Schlafzimmer, nächtlicher Lärm und Schichtarbeit häufige Gründe für schlechten Schlaf. Das Tagebuch hilft der behandelnden Fachperson, solche Ursachen zu finden, bevor überhaupt ein Medikament in Betracht kommt.
Was Sie tun können: Beginnen Sie diese Woche mit dem Schlaftagebuch und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt nach CBT-I, bevor Sie nach einem Schlafmittel fragen.
4. Wann ein Cannabinoid sinnvoll sein kann
Ein Cannabinoid für den Schlaf sollte nur unter Aufsicht der verschreibenden Fachperson und innerhalb dieser Grenzen eingesetzt werden:
- Kurzfristig. Legen Sie vorab eine Dauer und einen Ausstieg mit Ausschleichen fest, statt es jede Nacht ohne Enddatum zu nehmen.
- Bei Schlaflosigkeit, deren Ursache bereits mit einem Cannabinoid behandelt wird. Beispiele sind Schmerzen, Übelkeit oder Spastik (Muskelsteifheit und Krämpfe). In diesen Fällen ist besserer Schlaf ein Nebennutzen der Behandlung des Hauptproblems.
- Nicht als Ersatz für die Suche nach der Ursache. Schlafapnoe, Depression, Schilddrüsenerkrankungen, unruhige Beine (Restless Legs) und Nebenwirkungen von Medikamenten können sich alle als Schlaflosigkeit zeigen. Für jede dieser Ursachen gibt es eine eigene Behandlung.
- Nicht, wenn Beeinträchtigungen am nächsten Tag ins Gewicht fallen. Höhere Dosen machen am nächsten Tag benommen. Die üblichen Vorsichtsregeln für Autofahren und Maschinen gelten deshalb auch am folgenden Morgen, nicht nur in der Nacht.
- Mit besonderer Vorsicht bei älteren Patientinnen und Patienten. Ältere Menschen reagieren empfindlicher auf die dämpfende Wirkung. Sie reagieren auch empfindlicher auf den Blutdruckabfall beim Aufstehen, der zu Stürzen führt. Eine Dosis am Abend und danach ein Gang zur Toilette um 3 Uhr nachts ist ein konkretes und vorhersehbares Risiko.
Anmerkung der Übersetzung: In vielen thailändischen Wohnungen bleibt der Boden im Badezimmer nass. Wenn eine ältere Person nachts ein dämpfendes Medikament nimmt, lassen Sie ein Nachtlicht brennen und halten Sie den Weg zum Bad trocken und frei. Das senkt das Sturzrisiko auf dem nächtlichen Weg zur Toilette.
Was Sie tun können: Nehmen Sie diese Liste zur verschreibenden Fachperson mit und vereinbaren Sie schriftlich die Dauer, den Grund der Behandlung und den Plan zum Ausschleichen.
5. Die thailändischen Regeln
Blüten. Die Cannabisblüte ist ein kontrolliertes Kraut nach der Bekanntmachung des Ministeriums für öffentliche Gesundheit über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568. Die Bekanntmachung wurde auf Grundlage des Gesetzes zum Schutz der traditionellen thailändischen Medizin B.E. 2542 (1999) erlassen und gilt seit dem 26. Juni 2025. Blüten dürfen nur gegen ein PT-33-Rezept (ภ.ท.33) von einer berechtigten Fachperson abgegeben werden. Jedes Rezept deckt höchstens 30 Tage ab. Werbung für Blüten und ihr Verkauf im Internet sind verboten.
Die Verordnungen von 2026. Zwei Ministerialverordnungen von B.E. 2569 (2026) haben die Lizenzvergabe weiter verschärft:
- Ministerialverordnung über Cannabis- oder Hanfextrakte B.E. 2569, in Kraft seit dem 26. April 2026. Lizenzen für Extrakte mit mehr als 0,2 % THC erhalten nur thailändische juristische Personen, die nach dem Gesetz über ausländische Geschäftstätigkeit (Foreign Business Act) B.E. 2542 nicht als „ausländisch“ gelten, außerdem staatliche Stellen und das Thailändische Rote Kreuz.
- Ministerialverordnung über kontrollierte Kräuter (Nr. 2) B.E. 2569, in Kraft seit dem 30. April 2026, dem Tag ihrer Veröffentlichung im Königlichen Staatsanzeiger (Royal Gazette). Sie verschärft die Lizenzkriterien für Cannabisblüten.
Kontrollen und der Gesetzentwurf. Am 20. Juni 2026 teilte die Regierung mit, dass Behörden im Vormonat landesweit mehr als 1.200 Cannabis-Geschäfte kontrolliert hatten. Der Entwurf des Cannabis-Kontrollgesetzes (Cannabis Control Act) ist noch kein Gesetz. Das Kabinett billigte den Entwurf am 22. September 2026 und leitete ihn an das Repräsentantenhaus weiter.
Diese Regeln ändern sich noch. Prüfen Sie die aktuellen Anforderungen bei der verschreibenden Fachperson oder bei der Abteilung für traditionelle thailändische und alternative Medizin (Department of Thai Traditional and Alternative Medicine).
Ein Rezept, das höchstens 30 Tage abdeckt, hat bei einem Schlafmittel einen Vorteil. Eine langfristige nächtliche Einnahme kann sich nicht unbemerkt einschleichen, weil sie bei jedem neuen Rezept überprüft werden muss.
Was Sie tun können: Bringen Sie zu jedem neuen Rezept Ihr Schlaftagebuch mit und entscheiden Sie gemeinsam mit der verschreibenden Fachperson, ob Sie weitermachen, ausschleichen oder aufhören.
Wenn Sie ein Cannabinoid länger als einige Monate auf Rezept zum Schlafen verwendet haben, schreiben Sie bitte unten, was beim Absetzen passiert ist. Berichten Sie, wie lange die schlechten Nächte gedauert haben und ob sich Ihr Schlaf am Ende besser oder schlechter als zu Beginn eingependelt hat. Dazu gibt es fast keine Daten, und keine Studie hat Menschen lange genug begleitet, um diese Frage zu beantworten. Teilen Sie nur Erfahrungen mit einem rechtmäßigen Rezept. Nennen Sie keine Bezugsquellen und Preise und schreiben Sie nicht über Freizeitkonsum.
Literatur
- Babson KA, Sottile J, Morabito D. Cannabis, cannabinoids, and sleep: a review of the literature. Curr Psychiatry Rep. 2017. doi:10.1007/s11920-017-0775-9
- Bahji A, Stephenson C, Tyo R, Hawken ER, Seitz DP. Prevalence of cannabis withdrawal symptoms among people with regular or dependent use of cannabinoids: a systematic review and meta-analysis. JAMA Netw Open. 2020;3(4):e202370. doi:10.1001/jamanetworkopen.2020.2370
- Bolla KI, et al. Sleep disturbance in heavy marijuana users. Sleep. 2008;31(6):901–908. PMID 18548836
- Bonn-Miller MO, et al. A double-blind, randomized, placebo-controlled study of the safety and effects of CBN with and without CBD on sleep quality. Exp Clin Psychopharmacol. 2024;32(3):277–284. doi:10.1037/pha0000682
- Lavender IG, et al. Cannabinol for acute treatment of insomnia disorder in a randomized placebo-controlled crossover trial. J Sleep Res. 2026;35(4):e70284. doi:10.1111/jsr.70284
- Linares IM, et al. No acute effects of cannabidiol on the sleep-wake cycle of healthy subjects. Front Pharmacol. 2018;9:315. doi:10.3389/fphar.2018.00315
- Qaseem A, et al. Management of chronic insomnia disorder in adults: a clinical practice guideline from the American College of Physicians. Ann Intern Med. 2016;165(2):125–133. doi:10.7326/M15-2175
- Shannon S, et al. Cannabidiol in anxiety and sleep: a large case series. Perm J. 2019;23:18-041. doi:10.7812/TPP/18-041
- Walsh JH, Maddison KJ, Rankin T, et al. Treating insomnia symptoms with medicinal cannabis: a randomized, crossover trial of the efficacy of a cannabinoid medicine compared with placebo. Sleep. 2021;44(11):zsab149. doi:10.1093/sleep/zsab149
Allgemeine Information, keine ärztliche Beratung. Anhaltende Schlaflosigkeit braucht eine Diagnose, nicht nur ein Mittel dagegen.