Schmerzen sind der häufigste Grund, warum Menschen nach medizinischem Cannabis suchen. Die Evidenz ist jedoch schwächer, als die meisten annehmen. Die bekannteste Studie lief an der McGill University in Kanada. Dort senkte das stärkste Cannabis die Schmerzen auf einer Skala von 0–10 im Durchschnitt um 0,7 Punkte mehr als Placebo [1]. Dieses Ergebnis ist statistisch signifikant, aber klein.
Dieser Teil behandelt vier Themen. Er zeigt, was die Evidenz ergibt, wenn man viele Studien zusammenfasst, darunter ein Cochrane-Review vom Januar 2026. Er erklärt, warum der Placeboeffekt in Schmerzstudien so groß ist. Er zeigt, wie eine einzelne Person Cannabis unter ärztlicher Begleitung sicher ausprobieren kann. Zum Schluss stellt er die Regeln in Thailand dar.
Setzen Sie wegen dieses Artikels kein verschriebenes Schmerzmittel ab und reduzieren Sie es auch nicht. Nichts hier ist ein Grund, ein Medikament zu ändern. Opioide sind starke verschreibungspflichtige Schmerzmittel, zum Beispiel Morphin. Wenn man sie oder andere verschriebene Schmerzmittel plötzlich absetzt, kann das gefährlich sein. In Thailand ist die Cannabisblüte ein kontrolliertes Kraut. Sie wird nur gegen ein Rezept auf dem Formular PT 33 abgegeben, das eine dazu berechtigte Fachperson ausstellt. Über jede Änderung Ihrer Behandlung entscheidet die Person, die sie verordnet hat.
Dies ist Teil 2. Teil 1: https://asiannabis.com/t/1365
4. Was die Evidenz zeigt, wenn man Studien zusammenfasst
Einzelne Studien zu Cannabis gegen Schmerzen sind klein und haben oft nur 20–30 Teilnehmende. Für eine klarere Antwort erstellen Forschende einen systematischen Review. Dabei werden nach festen Regeln alle Studien zu einer Frage gesammelt und jede wird nach ihrer Qualität bewertet. Werden die Zahlen zusätzlich zusammengerechnet, spricht man von einer Metaanalyse.
Cochrane ist ein internationales Forschungsnetzwerk, das für besonders strenge Reviews dieser Art bekannt ist. Im Januar 2026 hat ein Team um Ateş und Häuser den bestehenden Cochrane-Review aktualisiert. Er behandelt cannabisbasierte Arzneimittel gegen chronische neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen) bei Erwachsenen [2]. Er umfasst 21 Studien mit mehr als 2.100 Erwachsenen. Die Behandlung dauerte jeweils zwei bis 26 Wochen.
Der Review kam zu diesen Ergebnissen:
- Es gibt keine hochwertige Evidenz dafür, dass cannabisbasierte Arzneimittel Nervenschmerzen besser lindern als Placebo. Das gilt für alle drei Produktarten: überwiegend THC, überwiegend CBD und ausgewogen THC/CBD.
- Ausgewogene THC/CBD-Produkte brachten kleine Verbesserungen. Diese blieben unter der Schwelle klinischer Relevanz. Sie waren also zu klein, als dass Patientinnen und Patienten sie als echten Unterschied spüren würden.
- Die meisten Studien hatten eine zu schlechte Qualität für belastbare Schlussfolgerungen.
- THC-haltige Produkte verursachten mehr Schwindel und Schläfrigkeit. Möglicherweise führten sie auch dazu, dass mehr Menschen die Studien wegen Nebenwirkungen abbrachen. Die Studien berichteten Nebenwirkungen uneinheitlich. Deshalb hat selbst dieser Befund nur eine niedrige bis sehr niedrige Aussagesicherheit.
- Die Autorinnen und Autoren fordern größere Studien mit einer Dauer von mindestens 12 Wochen. Daran sollten auch Menschen mit Komorbiditäten teilnehmen. Gemeint sind gleichzeitig bestehende andere körperliche oder psychische Erkrankungen, wie sie bei echten Patientinnen und Patienten häufig vorkommen.
Das ist der aktuelle Standpunkt einer der strengsten Gruppen auf diesem Gebiet, veröffentlicht im Januar 2026. Er fällt negativer aus, als in der öffentlichen Diskussion meist angenommen wird.
Zwei ältere Empfehlungsdokumente
Die International Association for the Study of Pain (IASP) ist ein weltweiter Fachverband von Schmerzforschenden und klinisch tätigen Fachleuten. Im März 2021 erklärte sie, dass sie den allgemeinen Einsatz von Cannabinoiden gegen Schmerzen nicht befürwortet. Als Grund nannte sie den Mangel an hochwertiger Evidenz [3].
Später im Jahr 2021 veröffentlichte das British Medical Journal (BMJ) eine im Schnellverfahren erstellte klinische Leitlinie, eine sogenannte BMJ Rapid Recommendation [4]. Sie gab eine schwache Empfehlung ab. Ärztinnen und Ärzte können Erwachsenen mit chronischen Schmerzen einen Therapieversuch mit nicht inhaliertem medizinischem Cannabis oder Cannabinoiden anbieten, wenn die Standardbehandlung nicht ausreicht. „Nicht inhaliert“ heißt: Das Mittel wird weder geraucht noch verdampft. Die Art der Anwendung beeinflusst, wie der Körper Cannabis aufnimmt.
Das BMJ-Gremium bewertete den Nutzen als gering und nur knapp größer als die Schäden. Deshalb empfahl es eine gemeinsame Entscheidungsfindung. Ärztin oder Arzt und die erkrankte Person wägen dabei Vor- und Nachteile gemeinsam ab, bevor sie entscheiden. Keines der beiden Dokumente behauptet, Cannabis sei eine wirksame Erstlinientherapie, also die Behandlung, die man als Erstes versucht.
Ein zugelassenes Cannabis-Arzneimittel
Nabiximols (Markenname Sativex) hat eine eigene Zulassungsgeschichte. Es ist ein Mundspray mit THC und CBD. Es ist in einer Reihe von Ländern zugelassen, vor allem gegen Spastik bei Multipler Sklerose (MS). Spastik bedeutet Muskelsteifheit und Muskelkrämpfe. Kanada erteilte 2005 außerdem eine bedingte Zulassung als Zusatzbehandlung gegen Nervenschmerzen bei MS. Einzelheiten finden Sie im Artikel über Cannabis und Multiple Sklerose.
Anmerkung der Übersetzung: Wir konnten nicht bestätigen, dass Nabiximols (Sativex) in Thailand registriert ist. Gehen Sie also nicht davon aus, dass es hier erhältlich ist. Die staatliche Government Pharmaceutical Organization (GPO) stellt Cannabisöle zur Einnahme unter der Zunge her. Es gibt sie in drei Rezepturen: THC-dominant, CBD-dominant und CBD:THC im Verhältnis 1:1. Patientinnen und Patienten erhalten sie auf ärztliches Rezept in Kliniken für medizinisches Cannabis. Für Cannabis- oder Hanfextrakte mit mehr als 0,2 % THC gilt eine eigene Vorschrift, die Ministerialverordnung über Cannabis- oder Hanfextrakte B.E. 2569. Sie ist seit dem 26. April 2026 in Kraft (Zusammenfassung der Verordnungen von 2026). Nur drei Arten von Stellen können eine Lizenz für diese Extrakte erhalten. Die erste Gruppe sind thailändische juristische Personen, die nach dem Foreign Business Act B.E. 2542 (Gesetz über ausländische Geschäftstätigkeit) nicht als „ausländisch“ gelten. Die beiden anderen sind staatliche Stellen und das Thailändische Rote Kreuz.
Was Sie tun können: Wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt vorschlägt, Cannabis gegen Schmerzen auszuprobieren, fragen Sie, ob Sie eine nicht inhalierte Form bekommen können. Fragen Sie auch, woher das Produkt stammt. Die Leitlinie, die einen Therapieversuch unterstützt, gilt nur für nicht inhalierte Formen.
5. Der Placeboeffekt ist in Schmerzstudien ungewöhnlich groß
Ein Placeboeffekt ist eine Besserung, die schon dadurch entsteht, dass man überhaupt behandelt wird, selbst mit einem Scheinpräparat. In Schmerzstudien wird der Schmerz über die Angaben der Teilnehmenden gemessen, nicht mit einem Labortest. Bei solchen selbst berichteten Ergebnissen sind Placeboeffekte am stärksten.
Gedin und Kollegen veröffentlichten 2022 eine Metaanalyse in JAMA Network Open, einer Fachzeitschrift der American Medical Association [5]. Sie fassten 20 doppelblinde, placebokontrollierte Studien zu cannabisbasierten Behandlungen bei Erwachsenen mit klinischen Schmerzen zusammen, mit insgesamt 1.459 Teilnehmenden.
Die Studie gab ihre Ergebnisse als „Hedges g“ an. Das ist eine Effektstärke, also eine einzige Zahl, mit der man Studien mit unterschiedlichen Schmerzskalen vergleichen kann. Nach gängiger Konvention gilt etwa 0,2 als kleiner, 0,5 als mittlerer und 0,8 als großer Effekt.
Die Ergebnisse:
- Placebo allein senkte die Schmerzen signifikant, und zwar mittel bis stark (g = 0,64).
- Studien mit geringem Verzerrungsrisiko, also gut geplante Studien mit wenigen Mängeln, zeigten größere Placeboeffekte.
- Das aktive Cannabinoid erzielte einen großen Effekt (g = 0,95).
- Der Unterschied zwischen Cannabinoid und Placebo war statistisch nicht signifikant (g = 0,32, P = 0,09). P ist die Wahrscheinlichkeit, ein solches Ergebnis zu erhalten, wenn es in Wahrheit keinen Unterschied gibt. Als signifikant gilt ein Ergebnis meist erst bei einem P-Wert unter 0,05. Der Wert 0,09 liegt darüber.
Dieselbe Studie untersuchte auch die Berichterstattung in den Medien. Über diese Studien wurde viel und stark positiv berichtet. Die Studie erfasste außerdem Aufmerksamkeitswerte. Sie zeigen, wie weit eine Fachveröffentlichung geteilt und diskutiert wird. Weder die Zahl der positiven Berichte noch die Aufmerksamkeitswerte passten zur tatsächlichen Größe der Effekte.
Das heißt nicht, dass sich die Patientinnen und Patienten die Linderung nur einbilden. Schmerzlinderung durch Placebo ist ein realer körperlicher Vorgang. Für die betroffene Person ist die Linderung echt. Gemeint ist etwas Engeres: Es ist sehr schwer zu messen, wie viel der Linderung vom Cannabinoid selbst kommt. Den bisherigen Studien ist das weitgehend nicht gelungen.
Was Sie tun können: Wenn Sie einen Nachrichtenbeitrag über Cannabis und Schmerzen lesen, suchen Sie nach dem Vergleich mit Placebo. Achten Sie nicht auf die bloße Veränderung „vorher – nachher“. Diese Veränderung enthält auch den Placeboeffekt. Deshalb wirkt sie immer größer als die Wirkung des Mittels selbst.
6. Was ein kleiner Durchschnittswert für eine einzelne Person bedeutet
Hinter einem kleinen durchschnittlichen Unterschied in einer Studie können zwei sehr verschiedene Situationen stecken. Vielleicht haben alle einen kleinen Nutzen. Oder eine Minderheit hat einen großen Nutzen, während die meisten gar keinen haben. Menschen mit deutlichem Nutzen nennt man Responder (Menschen, die auf die Behandlung ansprechen). Mittelt man ihre Ergebnisse mit denen der Non-Responder, wirkt der Durchschnitt bescheiden.
Studien, die nur Durchschnittswerte berichten, können diese beiden Situationen kaum unterscheiden. Die Forschung kann außerdem noch nicht zuverlässig vorhersagen, wer anspricht. Das ist der ehrliche Grund, warum ein ärztlich begleiteter Versuch für eine einzelne Person sinnvoll sein kann, auch wenn der Durchschnittseffekt schwach ist. Ihre Frage lautet nicht: „Wie hoch ist der Durchschnitt bei 2.100 Menschen?“ Ihre Frage lautet: „Gehöre ich zu denen, denen es hilft?“
Beantworten lässt sich das nur mit einem strukturierten Therapieversuch. Sie planen ihn mit der Person, die Ihnen das Mittel verschreibt, und er muss zwei Bedingungen erfüllen:
- Er wird ärztlich begleitet. Eine Ärztin oder ein Arzt beurteilt das Ergebnis. So entscheiden Sie nicht aus bloßer Hoffnung.
- Es gibt eine im Voraus vereinbarte Abbruchregel. So führt „Es wirkt noch nicht“ nicht zu immer höheren Dosen ohne festen Endpunkt.
Was Sie tun können:
- Führen Sie vor Beginn zwei Wochen lang ein Schmerztagebuch. Notieren Sie jeden Tag drei getrennte Werte: Schmerzstärke, Schlafqualität und wie sehr Sie der Schmerz belastet hat. So haben Sie einen Ausgangswert für den späteren Vergleich.
- Vereinbaren Sie vor Beginn mit der verschreibenden Person, nach welchem dieser Werte Sie urteilen und welche Veränderung als Erfolg gilt.
- Legen Sie einen Termin für die Überprüfung fest. Vereinbaren Sie im Voraus: Ist die Veränderung bis dahin nicht erreicht, hören Sie auf.
Einige Patientenbefragungen liefern einen Befund, den man neben die Studiendaten stellen sollte. Manche Befragte sagten, ihre üblichen Schmerzmittel hätten die Schmerzen wirksamer gelindert als Cannabis. Sie entschieden sich trotzdem für Cannabis, weil ihnen dessen Nebenwirkungen lieber waren. Das ist eine vernünftige und nachvollziehbare Entscheidung. Sie ist aber etwas anderes als die Aussage „Cannabis wirkt besser“. Wer ehrlich über dieses Gebiet berichtet, muss beide Punkte im Blick behalten.
7. Zwei Dinge, die dieser Artikel nicht sagt
Er sagt nicht, dass Cannabis gegen Schmerzen nichts bewirkt. Der Wirkmechanismus ist real, und einige Studien fallen positiv aus. Besserer Schlaf wird durchgehend berichtet. Die oben beschriebene Vorliebe mancher Patientinnen und Patienten ist berechtigt.
Er ist kein Grund, irgendetwas abzusetzen. Ob Patientinnen und Patienten mit Cannabis ihre Opioiddosis senken können, ist eine eigene und umstrittene Frage. Sie wird im Artikel Cannabis als Ersatz für Alkohol und Opioide behandelt. Wie die Antwort auch ausfällt: Ein verschriebenes Opioid oder anderes Schmerzmittel plötzlich abzusetzen, ist gefährlich. Diese Entscheidung trifft die verschreibende Person, nicht ein Forum.
Was Sie tun können: Wenn Sie ein Schmerzmittel reduzieren möchten, sprechen Sie das bei Ihrem nächsten Termin an. Bringen Sie eine vollständige Liste von allem mit, was Sie einnehmen, auch Cannabis (was auf die Liste gehört). So kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Wechselwirkungen zwischen den Arzneimitteln prüfen und eine Reduzierung sicher planen.
8. Regeln und ärztliche Leitlinien in Thailand
Die Cannabisblüte ist nach der Bekanntmachung des Ministeriums für öffentliche Gesundheit über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568 ein kontrolliertes Kraut. Die Bekanntmachung beruht auf dem Gesetz zum Schutz der traditionellen thailändischen Medizin B.E. 2542 (Thai Traditional Medicine Protection Act). Sie ist seit dem 26. Juni 2025 in Kraft [6]. Die wichtigsten Regeln sind:
- Blüten dürfen nur gegen ein PT-33-Rezept einer berechtigten Fachperson abgegeben werden, und nur für deren eigene Patientinnen und Patienten.
- Ein Rezept darf höchstens 30 Tage abdecken.
- Die Blüten müssen aus Quellen stammen, die nach dem Standard der guten Agrar- und Sammelpraxis (GACP) zertifiziert sind. Diesen Standard hat die Behörde für traditionelle thailändische und alternative Medizin (Department of Thai Traditional and Alternative Medicine, DTAM) festgelegt. GACP regelt, wie eine Heilpflanze angebaut, geerntet, getrocknet und dokumentiert werden muss.
- Werbung für Cannabisblüten und ihr Verkauf über das Internet sind verboten.
Ein eigenes Cannabis-Kontrollgesetz gibt es bisher nur als Entwurf, es gilt also noch nicht. Das Kabinett hat den Entwurf am 22. September 2026 gebilligt und an das Repräsentantenhaus weitergeleitet (Stand des Entwurfs).
Das Department of Medical Services (DMS), die Behörde für medizinische Dienste im thailändischen Ministerium für öffentliche Gesundheit, hat Leitlinien zu medizinischem Cannabis herausgegeben. Darin stehen neuropathische Schmerzen unter den Erkrankungen, bei denen die Forschung Hinweise auf einen Nutzen zeigt. Dieselben Leitlinien sagen, dass Cannabisprodukte nicht die Erstlinientherapie sein sollen: Zuerst kommt die Standardbehandlung. Diese Leitlinien entstanden vor dem Cochrane-Update von 2026, das die Studienlage vorsichtiger bewertet.
Anmerkung der Übersetzung: Praktisch beginnen Sie am besten bei der Person, die Ihre Schmerzen bereits ärztlich behandelt. Fragen Sie, ob ein ärztlich begleiteter Versuch mit Cannabis bei Ihrer Art von Schmerzen sinnvoll ist. Viele staatliche Krankenhäuser in Thailand haben eine Ambulanz für medizinisches Cannabis. Fragen Sie deshalb auch, ob Sie dorthin überwiesen werden können. Bringen Sie Ihr Schmerztagebuch der letzten zwei Wochen mit. Ein PT-33-Rezept deckt höchstens 30 Tage ab. Deshalb ist es sinnvoll, den ersten Termin zur Überprüfung spätestens auf das Ende der Laufzeit des ersten Rezepts zu legen.
Anmerkung der Übersetzung: Geben oder verkaufen Sie keine Blüten an Freunde oder Verwandte mit Schmerzen, auch nicht, wenn Sie selbst anbauen. Wer ein kontrolliertes Kraut ohne Lizenz verkauft, verstößt gegen § 46 des Gesetzes zum Schutz der traditionellen thailändischen Medizin B.E. 2542. Nach § 78 drohen dafür bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe und/oder eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Baht. Wer in diesem Forum Blüten für Schmerzpatientinnen und -patienten anbietet, betreibt außerdem Werbung oder Online-Verkauf. Beides ist verboten (was Sie posten dürfen).
Teilen Sie Ihre Erfahrungen unter diesem Thema. Wenn Sie Cannabis auf Rezept gegen chronische Schmerzen anwenden, schreiben Sie, welche Art von Schmerzen Sie haben. Schreiben Sie auch, was sich verändert hat: die Schmerzstärke selbst, Ihr Schlaf oder wie sehr Sie der Schmerz belastet. Das sind drei verschiedene Ergebnisse, und laut den Studien verändern sie sich möglicherweise nicht gleichzeitig. Bitte beschreiben Sie Ergebnisse, keine Dosierungen. Raten Sie niemandem, seine Medikamente zu ändern.
Quellen
- Ware MA, et al. Smoked cannabis for chronic neuropathic pain: a randomized controlled trial. CMAJ. 2010;182(14):E694–E701. doi:10.1503/cmaj.091414
- Ateş G, Welsch P, Klose P, Phillips T, Lambers B, Häuser W, Radbruch L. Cannabis-based medicines for chronic neuropathic pain in adults. Cochrane Database of Systematic Reviews. 2026, Issue 1. doi:10.1002/14651858.CD012182.pub3
- International Association for the Study of Pain. IASP Position Statement on the Use of Cannabinoids to Treat Pain. 18. März 2021. https://www.iasp-pain.org/advocacy/iasp-statements/iasp-position-statement-on-the-use-of-cannabinoids-to-treat-pain/
- Busse JW, et al. Medical cannabis or cannabinoids for chronic pain: a clinical practice guideline. BMJ. 2021;374:n2040. doi:10.1136/bmj.n2040
- Gedin F, Blomé S, Pontén M, et al. Placebo response and media attention in randomized clinical trials assessing cannabis-based therapies for pain: a systematic review and meta-analysis. JAMA Network Open. 2022. doi:10.1001/jamanetworkopen.2022.43848
- Bekanntmachung des Ministeriums für öffentliche Gesundheit über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568 (Royal Gazette, thailändisches Amtsblatt, 25. Juni 2025). Zusammenfassung: https://med-cannabis.dtam.moph.go.th/law/2418/
Dieser Artikel gehört zur Bildungsreihe der Asiannabis Community über medizinisches Cannabis. Er bietet allgemeine Informationen und ist keine medizinische Beratung. Ändern Sie keine verschriebene Behandlung aufgrund von Inhalten dieses Artikels.