Einen 13-Stunden-Blührhythmus auf dem eigenen Betrieb testen und der Dunkelrot-Versuch von 2025 (Teil 2 von 2)

Eine Studie der University of Guelph in Kanada aus dem Jahr 2024 hat zwei THC-reiche Cannabis-Kultivare (Sorten) unter 13 statt 12 Stunden Licht pro Tag blühen lassen. Der Blütenertrag pro Pflanze stieg bei einem Kultivar auf das 1,35-Fache und beim anderen auf das 1,50-Fache. Die tägliche Lichtsumme stieg dabei nur um etwa 8 %. Dieser Teil zeigt, wie Sie 13 Stunden auf Ihrem eigenen Betrieb testen, ohne eine ganze Ernte zu riskieren. Er zeigt auch, was Sie verlieren, wenn der Test scheitert. Außerdem geht es um einen australischen Versuch von 2025, bei dem die letzten zwei Lichtstunden durch Dunkelrotlicht ersetzt wurden.

Einige Begriffe kommen im ganzen Text vor. Die Photoperiode ist die Zahl der Lichtstunden innerhalb von 24 Stunden. PPFD ist die Menge an Licht, das Pflanzen für die Photosynthese nutzen können und das pro Sekunde auf einen Quadratmeter trifft, angegeben in µmol m⁻² s⁻¹. DLI (Daily Light Integral, Tageslichtsumme) ist die Summe dieses nutzbaren Lichts pro Quadratmeter über einen ganzen Tag, angegeben in mol m⁻² d⁻¹.

Teil 1 erklärt die Studie von 2024 ausführlich. Dort steht auch, wie Sie die Tageslänge an Ihrem Standort in Thailand ermitteln und wie Sie Lichtlecks in einem Blüteraum finden.

Dies ist Teil 2. Teil 1: https://asiannabis.com/t/1446

1. 13 Stunden testen, ohne eine ganze Ernte zu riskieren

Die Photoperiode zu ändern, ist eines der günstigsten Experimente im Indoor-Anbau. Es ist aber auch eines der Experimente, die man am leichtesten falsch durchführt. Jede der folgenden Regeln hat einen Grund.

Ändern Sie nur die Photoperiode. Alles andere bleibt gleich: Kultivar, Düngung, Lichtintensität, Raum, Stütznetz sowie Trocknung und Curing (Nachreifung). Am häufigsten macht man einen Photoperiodentest unbrauchbar, indem man gleichzeitig die Nährstoffe ändert. Wenn sich nur die Lichtstunden ändern, geht jeder Unterschied, den Sie sehen, auf die Lichtstunden zurück.

Lassen Sie beide Gruppen im selben Durchgang laufen. Nutzen Sie dafür gleichzeitig zwei Räume oder zwei Zelte. Eine 12/12-Ernte aus dem März und eine 13/11-Ernte aus dem Juli lassen sich nicht vergleichen. Die Pflanzen sind unter zwei verschiedenen Klimabedingungen gewachsen. In Thailand hatten sie außerdem zwei verschiedene natürliche Tageslängen.

Halten Sie die Intensität gleich und notieren Sie den DLI beider Gruppen. Wenn Sie Lichtstunden und Intensität gleichzeitig erhöhen, erfahren Sie nichts über die Wirkung der Lichtstunden. Das wichtigste Ergebnis der Studie war, dass der Ertrag weit stärker stieg als der DLI. Das können Sie nur überprüfen, wenn Sie den DLI beider Gruppen kennen. DLI = PPFD × Lichtstunden × 3.600 ÷ 1.000.000.

Notieren Sie den Blühbeginn und das Erntedatum getrennt. Als Blühbeginn gilt der Tag, an dem die ersten weißen Narben (Blütenhärchen) oben an den Pflanzen erscheinen. In der Studie begann ein Kultivar bei 13 Stunden etwa 1,5 Tage später zu blühen. Wenn Ihre 13-Stunden-Gruppe länger bis zur Ernte braucht, müssen Sie wissen, ob sie später angefangen hat oder länger gereift ist. Beides verursacht unterschiedlich hohe Betriebskosten.

Achten Sie auf eine verspätete Blüte und kennen Sie Ihre Genetik. Jeder Kultivar hat eine kritische Tageslänge. Das ist die längste Lichtperiode, bei der er noch zuverlässig blüht. Die meisten Kultivare, die in dieser Region angebaut werden, wurden noch nie bei 13 Stunden getestet. Beobachten Sie die 13-Stunden-Gruppe genau in den ersten zwei Wochen nach der Umstellung auf den Blührhythmus (dem „Flip“). Wenn sich die Blüten spät oder ungleichmäßig bilden, nehmen Sie das als Warnsignal, egal was auf dem Etikett des Züchters steht.

Wiegen Sie die getrockneten Blüten pro Quadratmeter, nicht pro Pflanze. Die Studie gibt ihre Werte pro Pflanze an. Die Forschenden schreiben selbst, dass sich diese Werte vielleicht nicht auf einen voll belegten Raum übertragen lassen. An den Gramm pro Quadratmeter sehen Sie, ob die zusätzliche Stunde ihre Stromkosten wieder einbringt.

Anmerkung der Übersetzung: Bei einem Stromausfall bleibt eine mechanische Zeitschaltuhr stehen. Danach geht sie um die Dauer des Ausfalls nach. Prüfen Sie deshalb nach jedem Ausfall die Uhrzeit Ihrer Zeitschaltuhren oder verwenden Sie eine digitale Zeitschaltuhr mit Batteriepufferung. Tragen Sie jeden Ausfall mit Datum und Dauer in das Protokoll beider Gruppen ein.

Anmerkung der Übersetzung: In einem thailändischen Raum ohne Klimaanlage bekommt die 13-Stunden-Gruppe jeden Tag eine Stunde länger Wärme von den Lampen ab. Notieren Sie in beiden Gruppen die höchste Raumtemperatur. Wenn der 13-Stunden-Raum deutlich wärmer ist, kann die Hitze einen Teil des möglichen Zuwachses wieder zunichtemachen (Abschnitt 4).

Ein einfaches Protokoll, eine Zeile pro Gruppe:

Was Sie notieren Warum
Breitengrad, Monat, Kultivar Damit andere Ihr Ergebnis mit ihrem eigenen vergleichen können
PPFD am Kronendach und DLI Um zu prüfen, ob die Intensität gleich geblieben ist
Datum des Flips, Blühbeginn, Erntedatum Um einen späteren Blühbeginn von einer längeren Reifezeit zu unterscheiden
Höchste Raumtemperatur, Stromausfälle Um Probleme mit Hitze oder Zeitsteuerung zu erkennen
Trockengewicht in Gramm pro Quadratmeter Das Ergebnis, an dem Sie sehen, ob sich 13 Stunden lohnen

2. Was ein gescheiterter Test kostet und was Sie realistisch gewinnen können

Dieser Abschnitt ist wichtig, denn „Probieren Sie es einfach aus“ rät man leicht, wenn es um die Ernte eines anderen geht.

Das realistische Risiko ist eine späte oder unzuverlässige Blüte bei Kultivaren, die empfindlich auf lange Tage reagieren. Das zeigt sich in den ersten zwei Wochen nach dem Flip. Sie haben dann noch Zeit, auf 12 Stunden zurückzustellen, bevor der Durchgang verloren ist. Der Fehler lässt sich also korrigieren. Deshalb ist ein Photoperiodentest auch bei einer kommerziellen Ernte vertretbar. Bei einem Wechsel des Substrats wäre das zum Beispiel anders.

Der realistische Gewinn ist viel kleiner als die Zahl in der Schlagzeile. Die 35–50 % der Studie sind ein Zuwachs pro Pflanze. Er wurde an Pflanzen gemessen, die weit auseinander standen. Die Forschenden erwarten, dass er in einem voll belegten Raum kleiner ausfällt. Die Redaktion schätzt einen bescheidenen Zuwachs pro Quadratmeter zwischen wenigen Prozent und dem niedrigen zweistelligen Bereich. Das ist ihre eigene Schätzung, kein Messwert. Alles, was darüber liegt, ist ein Bonus.

Von etwa April bis August lohnt sich in diesem Klima schon ein bescheidener Zuwachs. Außerdem muss der Verdunkelungsschirm in einem Gewächshaus mit Verdunkelung (Light-Dep) dann weniger Stunden geschlossen bleiben. Von etwa November bis Februar sollten Sie den Zuwachs zuerst mit den Kosten der zusätzlichen Beleuchtung vergleichen.

Was Sie tun können: Berechnen Sie vor dem Test die zusätzlichen Stromkosten der 13-Stunden-Gruppe (Teil 1, Abschnitt 5). Rechnen Sie dann aus, wie viele zusätzliche Gramm pro Quadratmeter Sie brauchen, um diese Kosten zu decken. Wenn dieser Wert weit über einem bescheidenen Zuwachs liegt, testen Sie in einer anderen Jahreszeit.

3. Eine zweite Änderung am Lichtrhythmus: Dunkelrotlicht in den letzten zwei Stunden

Wer den Versuch durchgeführt hat. Peterswald T.J., Mieog J.C., Kretzschmar T. und Purdy S.J. haben ihn 2025 in Scientific Reports veröffentlicht. Die Forschenden arbeiten beim NSW Department of Primary Industries and Regional Development, der Agrarforschungsbehörde des australischen Bundesstaats New South Wales, und an der Southern Cross University, ebenfalls in Australien. https://doi.org/10.1038/s41598-025-99771-6

Dunkelrot (englisch: far-red) ist tiefrotes Licht am Rand dessen, was das menschliche Auge sehen kann. Pflanzen nehmen es über Phytochrom wahr. Das ist der Lichtsensor in den Blättern, der rotes und dunkelrotes Licht erfasst.

Wie der Versuch aufgebaut war. Die beste Behandlung hieß 10L_2D. Die Pflanzen bekamen 10 Stunden volles Licht, danach 2 Stunden nur Dunkelrotlicht und danach 12 Stunden völlige Dunkelheit. Die Kontrollgruppe lief im normalen 12/12-Rhythmus. Getestet wurden drei genetische Linien: ‘Northern Lights’, ‘Hindu Kush’ und ‘Cannatonic’.

Das Dunkelrot kam nicht zusätzlich nach einem normalen 12-Stunden-Tag. Es ersetzte die letzten zwei Stunden mit vollem Licht. Die behandelten Pflanzen bekamen deshalb etwa ein Sechstel weniger Licht für die Photosynthese als die Kontrollgruppe. Dieser Unterschied macht das Ergebnis weniger eindeutig, weil sich zwei Dinge gleichzeitig geändert haben.

Was der Versuch ergab:

  • ‘Northern Lights’: Der gesamte Cannabinoid-Ertrag lag bei 0,43 g pro Pflanze, in der 12/12-Kontrolle bei 0,25 g. Das sind etwa 70 % mehr. Die THCA-Konzentration stieg um etwa 25 %. THCA ist die Säureform von THC in der rohen Blüte. Beim Ertrag an getrockneten Blüten war der Unterschied statistisch nicht signifikant.
  • Warum Sie diesen Zuwachs vorsichtig lesen sollten: Ein Anstieg der Konzentration um 25 % kann für sich allein keinen Anstieg des Ertrags um 70 % ergeben. Also muss auch das Blütengewicht in dieser Behandlung höher gewesen sein, um ungefähr ein Drittel. Dieser Unterschied war aber statistisch nicht signifikant. Lesen Sie den Zuwachs deshalb als höhere Konzentration plus eine Gewichtszunahme, die der Versuch nicht bestätigen konnte. Die höhere Konzentration allein erklärt ihn nicht.
  • ‘Hindu Kush’: Die Zwei-Stunden-Behandlung brachte keinen Zuwachs. Eine vierstündige Dunkelrot-Behandlung brachte den THC-Gehalt nur wieder auf das Niveau der 12-Stunden-Kontrolle.
  • ‘Cannatonic’ (ein CBD-dominanter Kultivar): Der Gehalt an CBDA, der Säureform von CBD, war in jeder Dunkelrot-Behandlung niedriger. Bei einer CBD-Ernte hat das Dunkelrot das Produkt also verschlechtert.
  • Mehr Dunkelrot war schlechter. Bei der Behandlung 12L_2_2D bekamen die Pflanzen 12 Stunden Licht. Dunkelrot kam in den letzten zwei Lichtstunden dazu und lief noch zwei Stunden in die Dunkelphase hinein (insgesamt 4 Stunden Dunkelrot). Diese Behandlung ergab die größten Pflanzen und senkte das Gewicht der getrimmten Blüten bei allen drei genetischen Linien.
  • Strom: Die Beleuchtung verbrauchte etwa 5,5 % weniger Strom als in der 12/12-Kontrolle. Das gilt nur für die Beleuchtung, nicht für die gesamte Anlage. Die Kosten und Emissionen pro Kilogramm in der Studie beruhen auf australischen Strompreisen und dem australischen Stromnetz. Für Thailand gelten sie deshalb nicht.

Anmerkung der Übersetzung: Weniger Stunden mit voller Lichtintensität bedeuten in einem Raum ohne Klimaanlage auch weniger Wärme von den Lampen. Das ist nur eine Überlegung, denn die Studie hat es nicht gemessen.

Das ist nicht dasselbe wie Dunkelrot im Tageslicht Ihrer Lampe. Ein Dunkelrot-Kanal, der tagsüber läuft, verändert, wie die Pflanze die Lichtqualität wahrnimmt. Das beeinflusst das Strecken und die Wuchsform der Pflanze. Hintergrundwissen zum Lichtspektrum und zum Verhältnis von Rot zu Dunkelrot finden Sie im Thema zu Lichtspektrum und DLI. Dunkelrot am Ende des Tages ist dagegen ein Signal. Es verschiebt das Phytochrom genau in dem Moment, in dem der Tag endet. Diese Erklärung ist Standardwissen aus der Pflanzenphysiologie und kein Ergebnis dieser Studie. Wenn Ihre Lampe tagsüber Dunkelrot abgibt, haben Sie diese Behandlung nicht getestet.

Wenn Sie es testen möchten:

  • Verwenden Sie eine separate Dunkelrot-Lampe mit geringer Leistung und eigener Zeitschaltuhr. Stellen Sie 10 Stunden volles Licht ein, dann 2 Stunden Dunkelrot und dann 12 Stunden Dunkelheit. Lassen Sie diese Gruppe im selben Durchgang neben einer 12/12-Kontrolle laufen. So haben beide Gruppen dasselbe Wetter und dieselbe Tageslänge.
  • Lassen Sie für beide Gruppen Laborergebnisse zur Wirkstoffstärke erstellen. Ohne diese Werte sehen Sie das Ergebnis nicht, denn der Zuwachs lag vor allem in der Cannabinoid-Konzentration. Wenn Sie die Laboranalysen nicht bezahlen können, verzichten Sie auf dieses Experiment.
  • Wiegen Sie in beiden Gruppen die getrockneten Blüten und verfolgen Sie die Pflanzenhöhe. Wenn die Pflanzen höher werden, ist das ein frühes Warnzeichen dafür, dass sie zu viel Dunkelrot bekommen.
  • Notieren Sie den Kultivar eindeutig. Wenden Sie das Verfahren nicht bei einer CBD-dominanten Ernte an, die Sie verkaufen wollen. Warten Sie, bis ein weiterer Versuch den Cannatonic-Test wiederholt. Er müsste zeigen, dass der CBD-Verlust nicht für CBD-Kultivare im Allgemeinen gilt.

Anmerkung der Übersetzung: Fragen Sie nach einer separaten Dunkelrot-Lampe beim offiziellen Vertriebspartner Ihrer Beleuchtungsmarke in Thailand. Wenn Sie Labore suchen, die die Wirkstoffstärke von Cannabinoiden testen, fragen Sie andere Anbauer im Bereich B2B-Dienstleistungen nach ihren Erfahrungen.

Wie viel Gewicht dieser Versuch hat. Es handelt sich um eine einzige Studie mit drei genetischen Linien in einer einzigen Anlage. Sie wurde nicht wiederholt und nicht in den Tropen durchgeführt. Die Behandlung wirkte bei einem von drei Kultivaren und verschlechterte das Produkt bei einem anderen. Ein Versuch damit ist günstig, aber das Verfahren ist keine empfohlene Praxis.

4. Wie das zu anderen Lichtstudien passt

Ein Forschungsteam der Wageningen University & Research, einer Agraruniversität in den Niederlanden, hat 2025 eine Lichtstudie veröffentlicht (Holweg et al.). Als die PPFD von 600 auf 1.200 µmol m⁻² s⁻¹ stieg, nahm die Trockenmasse der Blüten linear zu. Die Zusammensetzung der spezialisierten Metaboliten blieb gleich. Das sind Stoffe wie Cannabinoide und Terpene.

Dieselbe Studie fand heraus, dass hohe Lufttemperaturen die Cannabinoid-Konzentration senkten. Die Terpen-Konzentration veränderten sie nicht. Wie sich die Hitze auf die Trockenmasse auswirkte, war von einer genetischen Linie zur anderen verschieden.

Zusammengenommen geben die Studien für einen tropischen Anbauraum eine klare Richtung vor. Mehr Lichtintensität bringt auch mehr Wärme und braucht deshalb mehr Kühlung. Den Lichtrhythmus zu ändern (13 Stunden oder Dunkelrot am Ende des Tages), kostet viel weniger. Bisher haben beide Änderungen aber nur bei einigen Kultivaren gewirkt.

Weitere passende Themen sind die vegetative Phase und der richtige Zeitpunkt für die Umstellung auf Blüte sowie das Thema zum Lichtdeprivations-Gewächshaus, das in Abschnitt 2 verlinkt ist.

Was Sie damit tun können: Bevor Sie weitere Lampen kaufen, protokollieren Sie einen ganzen Durchgang lang die Temperatur am Kronendach während der Lichtphase. Wenn der Raum schon heiß ist, testen Sie zuerst eine Änderung des Lichtrhythmus und erhöhen Sie erst danach die Lichtintensität.

Teilen Sie Ihre Ergebnisse

Haben Sie 13/11 und 12/12 im selben Durchgang direkt nebeneinander verglichen? Dann posten Sie Ihre Ergebnisse bitte unter diesem Thema. Diese vier Angaben reichen aus: Gramm pro Quadratmeter für beide Gruppen, das Datum des Blühbeginns in beiden Gruppen, Ihr Breitengrad und der Monat.

Dieses Experiment gehört zu den günstigsten, die ein Anbauer durchführen kann. Ergebnisse aus den Tropen helfen dabei am meisten weiter. Hier kann die zusätzliche Stunde Geld kosten oder sparen, je nach Jahreszeit und Verdunkelungsschirm. Forschende in gemäßigten Ländern haben kaum einen Grund, diese Frage zu untersuchen.

Wenn Sie eine Dunkelrot-Lampe besitzen und Zugang zu einem Labor haben, sind Ergebnisse für den Rhythmus 10 Stunden + 2 Stunden Dunkelrot genauso nützlich. Bitte nennen Sie dabei den Kultivar. Besonders wertvoll sind Ergebnisse von allen, die einen CBD-dominanten Kultivar erneut testen möchten.

Bitte posten Sie nur Daten und Fotos. In Thailand sind Werbung für Cannabisblüten und ihr Online-Verkauf verboten.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Artikel enthält technische Informationen zum Anbau für Leserinnen und Leser, die in ihrem Land legal tätig sind. Jedes Land regelt den Cannabisanbau anders. In Thailand ist die Cannabisblüte (ช่อดอกกัญชา) ein kontrolliertes Kraut. Das legt die Bekanntmachung über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568 des Gesundheitsministeriums fest, die seit dem 26. Juni 2025 in Kraft ist. Für Forschung, Export, Verkauf und Verarbeitung von Cannabisblüten braucht man eine Lizenz.

Die Ministerialverordnung über kontrollierte Kräuter (Nr. 2) B.E. 2569 ist seit dem 30. April 2026 in Kraft. Sie verschärft die Kriterien für Lizenzen für Cannabisblüten. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

Quellen

  1. Ahrens A., Llewellyn D., Zheng Y. (2024). Longer Photoperiod Substantially Increases Indoor-Grown Cannabis’ Yield and Quality: A Study of Two High-THC Cultivars Grown under 12 h vs. 13 h Days. Plants 13(3):433. University of Guelph, Kanada. https://www.mdpi.com/2223-7747/13/3/433
  2. Peterswald T.J., Mieog J.C., Kretzschmar T., Purdy S.J. (2025). The effects of far-red light on medicinal Cannabis. Scientific Reports 15:17435. NSW Department of Primary Industries and Regional Development und Southern Cross University, Australien. https://doi.org/10.1038/s41598-025-99771-6
  3. Holweg et al. (2025). Environmental and Experimental Botany 230:106085. https://doi.org/10.1016/j.envexpbot.2025.106085