Lizenzierung und Compliance: Genehmigungen, Audits und Strafen

Die bürokratische Seite des legalen Betriebs: Welche Genehmigung deckt welche Aktivität ab, worauf eine Inspektion achtet, wie eine Lizenz ausgesetzt oder entzogen wird und welche Strafen drohen, wenn ein Betreiber Fehler macht. Praktische Compliance anstelle von rechtlicher Theorie.

Thailand ist hier die primär besprochene Jurisdiktion. Die Bekanntmachung über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568 trat am 26. Juni 2025 in Kraft und macht die Cannabisblüte zu einem kontrollierten Kraut, das über das PT33-Rezeptformular für bis zu dreißig Tage abgegeben wird, wobei sowohl Werbung als auch der Online-Verkauf verboten sind. Die Ministerialverordnung über kontrollierte Kräuter (Nr. 2) B.E. 2569 hat die Lizenzierungsbedingungen ab dem 30. April 2026 weiter verschärft.

Zwei Dinge sollten bei der Planung berücksichtigt werden: Eine Lizenz ist an einen definierten Standort und eine bestimmte Tätigkeit gebunden, sodass ein Umzug, eine Erweiterung oder das Hinzufügen eines Verfahrens ein Lizenzierungsereignis und keine reine betriebliche Detailfrage ist. Und die meiste Strafverfolgung, mit der Betreiber tatsächlich konfrontiert werden, beginnt bei der Werbung und der Buchführung und nicht bei den Pflanzen selbst.

Wo man anfängt

An anderer Stelle im Forum verwandt: Running a Cannabis Dispensary in Thailand Without Losing Your Licence in Sicherheit und Regulierung.