Dies ist Teil 2. Teil 1: From Prohibition to Legalisation: Treaties, Legal Models and the Laws of the Americas and Europe (Part 1 of 2)
Teil 1 hat die UN-Drogenübereinkommen behandelt. Außerdem ging es um die Gesetze in Uruguay, Kanada, Deutschland, Malta, Luxemburg, Tschechien und den USA. Dieser Teil behandelt Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Danach geht es darum, was die Forschung über die Folgen einer Legalisierung sagen kann. Zum Schluss sehen wir uns an, wie Sie kommende Entwicklungen einschätzen können.
In Teil 1 wurden auch fünf rechtliche Modelle vorgestellt. Sie werden oft verwechselt:
- Entkriminalisierung: Der Besitz kleiner Mengen wird nur mit einer geringen Strafe geahndet. Weitergabe und Verkauf bleiben illegal.
- Medizinischer Zugang: Patientinnen und Patienten mit Rezept erhalten bestimmte, festgelegte Produkte.
- Eigenanbau: Ein Haushalt baut einige Pflanzen für den eigenen Bedarf an. Der Verkauf bleibt illegal.
- Nicht gewinnorientierte Vereinigungen: Mitglieder bauen gemeinsam an und erhalten begrenzte Mengen. Der kommerzielle Verkauf bleibt illegal.
- Kommerzieller Verkauf an Erwachsene: Lizenzierte und besteuerte Unternehmen verkaufen an Erwachsene.
Die Angaben zur Rechtslage stammen aus Nachschlagewerken, die veraltet sein können. Prüfen Sie den amtlichen Wortlaut, bevor Sie handeln.
7. Thailand: Wie sich die Regeln von 2018 bis 2026 verändert haben
2018–2022: Zuerst medizinische Nutzung, dann Streichung der Blüte von der Betäubungsmittelliste
Im Jahr 2018 hat Thailand medizinisches Cannabis legalisiert. Es war das erste Land in Asien, das diesen Schritt ging.
Im Juni 2022 wurde die Cannabisblüte von der Betäubungsmittelliste gestrichen. Daraufhin kamen rund 3.000 Gefangene frei, die nur wegen Cannabisdelikten in Haft saßen. Extrakte mit mehr als 0,2 % Tetrahydrocannabinol (THC) blieben kontrolliert und verschreibungspflichtig.
Zusammen mit der Streichung wurde kein Gesetz zur Kontrolle von Cannabis verabschiedet. Deshalb haben Minister die Lücke mit Ministerialverordnungen und Bekanntmachungen gefüllt. Diese Regeln werden auf Grundlage bestehender Gesetze erlassen, ohne dass das Parlament darüber abstimmt. Aus diesem Grund haben sich die Regeln seit 2022 mehrmals geändert. Eine vollständige Zeitleiste finden Sie unter Thailands Cannabis-Regeln von 2022 bis 2026.
2025: Die Blüte wird zum kontrollierten Kraut
Die Bekanntmachung des Gesundheitsministeriums über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568 trat am 26. Juni 2025 in Kraft. Sie stützt sich auf das Gesetz zum Schutz der traditionellen thailändischen Medizin (Thai Traditional Medicine Protection Act) B.E. 2542 (1999). Sie hat die Cannabisblüte (ช่อดอกกัญชา) zum kontrollierten Kraut erklärt. In der Praxis bedeutet das:
- Blüten dürfen nur gegen ein Rezept nach PT 33 (ภ.ท.33) abgegeben werden, für höchstens 30 Tage.
- Der Verkauf zu Freizeitzwecken ist verboten.
- Werbung für Blüten und ihr Online-Verkauf sind verboten.
Paragraf 78 des Gesetzes von 1999 legt die Strafe fest: bis zu 1 Jahr Haft, eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Baht oder beides. Siehe auch die Übersicht der Strafen für Cannabis-Betriebe.
2026: Was berichtet wurde und was jetzt gilt
Laut Zahlen des Gesundheitsministeriums, über die The Nation berichtete, gab es am 28. Dezember 2025 insgesamt 18.433 Cannabis-Shops. Im Laufe des Jahres 2025 schlossen 7.297 Shops, weil ihre Lizenzen abgelaufen waren und nicht verlängert wurden. Zur wirtschaftlichen Seite lesen Sie, was die Marktbereinigung 2025–26 gezeigt hat.
Zwei Ministerialverordnungen sind inzwischen in Kraft (was sich im April 2026 geändert hat):
- Ministerialverordnung über Cannabis- oder Hanfextrakte B.E. 2569, in Kraft seit 26. April 2026. Lizenzen für Extrakte mit mehr als 0,2 % THC erhalten nur drei Arten von Inhabern. Die erste Gruppe sind thailändische juristische Personen, also eingetragene Unternehmen oder andere Rechtsträger, die nach dem Ausländergeschäftsgesetz (Foreign Business Act) B.E. 2542 nicht als „ausländisch“ gelten. Die anderen sind staatliche Stellen und das Thailändische Rote Kreuz.
- Ministerialverordnung über kontrollierte Kräuter (Nr. 2) B.E. 2569, in Kraft seit 30. April 2026. Sie verschärft die Kriterien für Lizenzen, die Cannabisblüten betreffen.
Der Entwurf des Cannabis-Kontrollgesetzes (Cannabis Control Act) ist noch kein Gesetz. Das Kabinett hat den Entwurf am 22. September 2026 gebilligt und an das Repräsentantenhaus weitergeleitet.
Was Sie tun sollten, wenn Sie in Thailand Cannabis anbauen oder verkaufen
Anmerkung der Übersetzung: Diese Schritte ergeben sich aus den oben genannten Regeln. Sie sind allgemeine Hinweise und keine Rechtsberatung.
- Prüfen Sie Ihre Lizenz anhand der Kriterien vom April 2026. Fragen Sie bei der Lizenzbehörde nach, ob Ihre aktuelle Lizenz die strengeren Kriterien erfüllt, die seit 30. April 2026 gelten. So finden Sie Lücken selbst, bevor eine Kontrolle sie findet.
- Geben Sie Blüten nur gegen ein PT-33-Rezept ab und dokumentieren Sie jedes Rezept. So können Sie bei einer Kontrolle für jeden Verkauf die Grundlage nachweisen.
- Veröffentlichen Sie online keine Blütenpreise, keine Fotos mit „zu verkaufen“ und keine Bestelllinks. Das gilt auch für dieses Forum. Werbung für Blüten und ihr Online-Verkauf sind verboten.
- Prüfen Sie die Gesellschafterstruktur Ihres Unternehmens, bevor Sie Extraktionsanlagen kaufen. Das betrifft Sie, wenn Sie Extrakte mit mehr als 0,2 % THC planen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen überhaupt zu den Inhabern gehört, die diese Lizenz erhalten können.
- Planen Sie nach den geltenden Regeln, nicht nach dem Gesetzentwurf. Ein Entwurf kann sich im Repräsentantenhaus noch ändern oder ins Stocken geraten.
Bei Fragen zu einer bestimmten Lizenz wenden Sie sich an die Community im Bereich Lizenzierung und Compliance.
8. Laos, Kambodscha und Vietnam
Was das Gesetz in den einzelnen Ländern sagt
Die Nachschlagewerke behandeln alle drei Länder. Eine breitere Übersicht über die Region finden Sie unter Cannabis-Gesetze in Asien.
Laos. Cannabis ist illegal. Laut den Nachschlagewerken drohen für den Konsum in der Öffentlichkeit zwölf Monate Haft. Außerdem verzeichnen sie mit Stand 2009 eine zwingend vorgeschriebene Todesstrafe in bestimmten Drogenfällen. Manche Betriebe in Touristengebieten verkaufen Cannabis offen. Festgenommene Personen wurden Berichten zufolge zur Zahlung von Bestechungsgeld aufgefordert. Keine dieser beiden Tatsachen schwächt das geschriebene Gesetz ab.
Kambodscha. Cannabis ist verboten. Der Anbau wurde 1961 durch das UN-Übereinkommen illegal. Im Jahr 1992 wurde er erneut unter Strafe gestellt. Die Nachschlagewerke beschreiben die Durchsetzung als „opportunistisch“: Die Polizei greift ein, wann sie will. Speisen mit Cannabis werden offen an Touristen verkauft. Trotzdem führte eine Polizeirazzia in Siem Reap am 15. März 2013 zu 18 Festnahmen, darunter 14 Ausländer.
Vietnam. Cannabis ist illegal. Die Nachschlagewerke enthalten keine Angaben zu Strafen oder zur Durchsetzung, daher werden hier keine Zahlen genannt. Fehlende Angaben bedeuten nicht, dass das Gesetz mild ist.
Ein klarer Sicherheitshinweis
In der ganzen Region können das, was die Polizei duldet, und das, was im Gesetz steht, weit auseinanderliegen. Diese Lücke kann sich ohne Vorwarnung schließen. Ausländer genießen keinen besonderen Schutz. Sie sind oft sogar stärker gefährdet, sowohl durch Strafverfolgung als auch durch Bestechungsforderungen. In Teilen Südostasiens drohen sehr lange Haftstrafen. Bei manchen Drogendelikten droht die Todesstrafe.
Anmerkung der Übersetzung: Viele thailändische Farmen liegen in Grenznähe, und viele Mitglieder reisen in der Region. Bringen Sie keine Blüten, Extrakte, Samen oder Stecklinge über eine Grenze. Offener Verkauf in einem Touristengebiet ist keine rechtliche Erlaubnis. Wer im Ausland festgenommen wird, unterliegt dem Recht des jeweiligen Landes. Wenn Sie Besucher beraten, verweisen Sie sie auf Was Touristen wissen müssen.
9. Was die Daten zu den Folgen zeigen – und was nicht
Die verfügbaren Zahlen und ihre Grenzen
Der Originalartikel nennt keine begutachtete (peer-reviewte) Studie zu den Folgen einer Legalisierung, weil zum Zeitpunkt des Schreibens keine gefunden wurde. Deshalb beschreibt dieser Abschnitt die Debatte in Worten.
Die folgenden Zahlen stammen aus Nachschlagewerken und Analysen, nicht aus Studien:
- Uruguay: Nachschlagewerke berichten, dass der Anteil des illegalen Marktes nach Beginn des legalen Verkaufs gesunken ist. Die genauen Zahlen ließen sich nicht bestätigen.
- Kanada: Im Jahr 2021 kauften 64 % der Konsumierenden meist aus legalen Quellen. Die Cannabis-Steuereinnahmen von Bund und Provinzen überstiegen zwischen Oktober 2018 und August 2025 die Summe von 5,4 Milliarden kanadischen Dollar.
Keine der beiden Zahlen belegt eine Ursache. Beide zeigen eine Veränderung über die Zeit, aber nicht, dass das Gesetz sie verursacht hat.
Die vier Streitfragen
Konsum. Umstritten ist, ob der legale Verkauf den Konsum erhöht. Er könnte stattdessen bestehenden Konsum in legale Geschäfte verlagern, wodurch sich der Konsum leichter messen lässt. Umfragen hängen davon ab, dass Menschen ehrlich antworten. Ehrlicher antworten sie, sobald etwas keine Straftat mehr ist.
Junge Menschen. Hier steht am meisten auf dem Spiel, und die Methoden sind am schwächsten. Trends bei Jugendlichen ändern sich auch aus Gründen, die nichts mit der Politik zu tun haben.
Verkehrssicherheit. Ein Blutalkoholwert zeigt die Beeinträchtigung zum Zeitpunkt der Fahrt. Wird bei einer Person am Steuer THC nachgewiesen, zeigt das eine Beeinträchtigung nicht auf die gleiche Weise.
Illegale Märkte und Einnahmen. Der legale Verkauf hat den illegalen überall nur teilweise ersetzt. Steuereinnahmen sind Bruttozahlen. Die Kosten für Strafverfolgung und Gesundheitsversorgung sind darin nicht abgezogen.
Alle vier Fragen sind politisch aufgeladen. Beide Seiten zitieren die Teile, die ihnen passen.
Die Beweislage auf einen Blick
| Häufige Behauptung | Was sich hier sagen lässt | Status |
|---|---|---|
| Legalisierung erhöht den Gesamtkonsum | Umfrageantworten ändern sich, sobald Konsum keine Straftat mehr ist | Nicht belegt |
| Legalisierung erhöht den Konsum Jugendlicher | Die Wirkung der Politik lässt sich schwer von allgemeinen Trends trennen | Nicht belegt |
| Legalisierung verschlechtert die Verkehrssicherheit | Keine anerkannte Methode, um Beeinträchtigung zu messen | Nicht belegt |
| Legale Märkte ersetzen das illegale Angebot | Teilweiser Ersatz in den berichteten Zahlen | Berichtet, aber nicht als Ursache belegt |
| Legalisierung bringt erhebliche Einnahmen | Kanadische Einnahmen berichtet | Nur Bruttozahl |
| Lücken in rechtlichen Definitionen bringen Ersatzprodukte hervor | Ersatzprodukte entstehen genau in diesen Lücken | Durch den europäischen Bericht gestützt |
Anmerkung der Übersetzung: Vielleicht hören Sie eine Zahl zum Cannabiskonsum, zu jungen Menschen oder zu Verkehrsunfällen in Thailand seit 2022. Stellen Sie dann zwei Fragen. Woher stammt die Zahl? Zeigt sie eine Ursache oder nur eine Veränderung über die Zeit? So halten Sie Behauptungen, die die Daten nicht tragen, aus Ihren Geschäftsplänen und Beiträgen heraus.
10. Was darüber entscheidet, ob ein legales Modell als Erfolg gilt
Drei Faktoren tauchen immer wieder auf. Keiner davon betrifft die Frage, ob Legalisierung grundsätzlich richtig ist.
Erstens: die Kapazität der Aufsichtsbehörde. Thailand hat 2022 die Blüte von der Liste gestrichen, ohne ein Gesetz zu ihrer Kontrolle zu erlassen. Seitdem werden die Regeln über ministerielle Bekanntmachungen neu aufgebaut. Wird ein Gesetz ohne detaillierte Vorschriften verabschiedet, schließen Behörden jede Lücke erst, wenn Probleme auftreten. Farmen und Shops müssen sich dann auf häufige Regeländerungen einstellen, oft mit kurzer Vorlaufzeit.
Zweitens: die Gestaltung von Preis und Steuer. Kostet das legale Produkt deutlich mehr als das illegale, bleiben die Käufer beim illegalen Verkäufer. Ist die Steuer zu niedrig angesetzt, nimmt der Staat weniger ein als versprochen.
Drittens: wie lange der illegale Markt überlebt. Das kommt einem gemeinsamen Maßstab für alle Länder am nächsten. Selbst in den ältesten Modellen hat der legale Verkauf den illegalen nur teilweise ersetzt.
Ein verwandtes Risiko sind Lücken in rechtlichen Definitionen. Der Bericht 2025 der Drogenagentur der Europäischen Union zählte bis Ende 2024 auf europäischen Märkten 24 halbsynthetische Cannabinoide. Sie entstehen, indem man aus der Pflanze gewonnene Verbindungen chemisch verändert. Eines davon, Hexahydrocannabinol (HHC), wurde in 27 Ländern gefunden. In mindestens 22 EU-Mitgliedstaaten wurde es unter Kontrolle gestellt. Der Bericht bringt dies mit der Legalisierung von Hanf in den USA im Jahr 2018 in Verbindung. Zu Cannabinoiden jenseits von THC und CBD siehe Neuartige Cannabinoide.
Anmerkung der Übersetzung: Wenn Sie Hanf oder CBD produzieren, bauen Sie keine Produktlinie auf einer Lücke in einer Definition auf. Die USA haben ihre Hanf-Lücke mit einem Gesetz geschlossen, das am 12. November 2025 unterzeichnet wurde. Der größte Teil der Änderungen gilt nun ab 11. Dezember 2026. Fragen Sie sich vor einer Investition, ob das Produkt auch dann noch legal wäre, wenn die Definition verschärft würde.
11. Angekündigt, entworfen, in Kraft: So beurteilen Sie, was als Nächstes kommt
Ordnen Sie jede Aussage über ein künftiges Gesetz einer von drei Gruppen zu:
- Angekündigt: eine erklärte Absicht, die vielleicht nie das Parlament erreicht. Luxemburg kündigte 2018 eine vollständige Legalisierung an. Fünf Jahre später wurde nur der Eigenanbau gesetzlich erlaubt.
- Entworfen: Ein Text liegt vor und durchläuft das Verfahren. Thailands Entwurf des Cannabis-Kontrollgesetzes (Cannabis Control Act) gehört in diese Gruppe. Am 22. September 2026 hat das Kabinett ihn gebilligt und an das Repräsentantenhaus weitergeleitet.
- In Kraft: geltendes Recht mit Datum. Nur nach dieser Gruppe lohnt es sich zu planen.
Veränderungen gehen auch in die andere Richtung. Die Neudefinition von Hanf in den USA und Thailands Verschärfung von 2025 sind beides Einschränkungen, die bereits in Kraft sind.
Was Sie tun sollten: Führen Sie eine kurze Liste aller Regeln, von denen Ihre Farm oder Ihr Shop abhängt. Notieren Sie zu jeder Regel den Namen, die Gruppe (angekündigt, entworfen oder in Kraft), das Datum des Inkrafttretens und wo Sie davon gelesen haben. Überprüfen Sie die Liste alle drei Monate. So planen Sie nach dem, was tatsächlich gilt, und nicht nach Schlagzeilen.
Statusübersicht
| Rechtsraum | Lage laut den Quellen | Wichtige Daten |
|---|---|---|
| UN-Vertragssystem | Cannabis in Anhang I; aus Anhang IV gestrichen | Übereinkommen von 1961; Abstimmung am 2. Dezember 2020, wirksam ab April 2021 |
| Uruguay | Legal; drei Bezugswege; nur für Staatsangehörige und Personen mit dauerhaftem Aufenthaltsrecht | Unterzeichnet am 20. Dezember 2013; Verkauf in Apotheken ab 2017 |
| Kanada | Legal; Lizenzierung der Produzenten durch den Bund, Einzelhandel durch die Provinzen | 17. Oktober 2018 |
| Deutschland | Eigenanbau und Anbauvereinigungen; kein kommerzieller Verkauf | 1. April 2024; Vereinigungen ab 1. Juli 2024 |
| Malta | Eigenkonsum, Eigenanbau, Vereinigungen; kein gewinnorientierter Verkauf | 18. Dezember 2021 |
| Luxemburg | Nur Eigenanbau; staatlicher Einzelhandel vorgeschlagen | 21. Juli 2023 |
| Tschechien | Entkriminalisiert; Eigenanbau ohne Genehmigung innerhalb bestimmter Grenzen | 1. Januar 2010; 1. Januar 2026 |
| USA | Bundesebene: Marihuana größtenteils in Schedule I, zwei Gruppen in Schedule III; Regelungen der Bundesstaaten; Hanf enger definiert | Regel veröffentlicht am 28. April 2026; Hanf-Änderungen 12. November und 11. Dezember 2026 |
| Thailand | Von der Liste gestrichen, dann kontrolliertes Kraut mit Abgabe gegen PT-33-Rezept; Gesetzentwurf liegt dem Repräsentantenhaus vor | Juni 2022; 26. Juni 2025; 26. und 30. April 2026 |
| Laos | Illegal; Todesstrafe in einigen Drogenfällen | Verzeichnet 2009 |
| Kambodscha | Illegal; Durchsetzung als opportunistisch beschrieben | 1992 erneut unter Strafe gestellt |
| Vietnam | Illegal; keine überprüften Angaben zu Strafen | Nicht verfügbar |
12. Jetzt ist die Community gefragt
Am meisten helfen Sie, wenn Sie beschreiben, wie das Recht dort aussieht, wo Sie leben. Lassen Sie die Schlagzeile beiseite. Schreiben Sie, was im Gesetz steht, wie es durchgesetzt wird und wo beides auseinandergeht. Antworten Sie direkt unter diesem Thema mit:
- Angaben dazu, welchem der fünf Modelle Ihr Land entspricht;
- allem in Teil 1 oder Teil 2, was veraltet ist;
- dem, was Besucher am leichtesten falsch einschätzen.
Wenn Sie dort leben, wo Cannabis eine schwere Straftat ist, teilen Sie nur, was für Sie sicher ist. Lassen Sie alles weg, was Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen könnte.
Dieser Artikel gehört zur Bildungsreihe der Asiannabis Community über Cannabisrecht und Cannabispolitik. Er enthält allgemeine Informationen und ist keine Rechtsberatung. Das Cannabisrecht ändert sich schnell. Prüfen Sie die aktuelle Lage in Ihrem eigenen Land, bevor Sie auf Grundlage dieses Artikels handeln. Die Inhalte dienen Bildungszwecken in Rechtsräumen, in denen Cannabis gesetzlich erlaubt ist.
Quellen zu Teil 2
Hauptquellen
- Enzyklopädische Nachschlageseiten zum rechtlichen Status von Cannabis in Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Uruguay und Kanada. Der Originalartikel nennt sie nicht und gibt keine Links an.
- The Nation (Thailand), „Over 7,000 cannabis shops close due to stricter regulations and new law“, mit Shop-Daten des Gesundheitsministeriums.
- Drogenagentur der Europäischen Union (EUDA), European Drug Report 2025: Trends and Developments.
- Die Analyse einer Anwaltskanzlei zu den Hanf-Bestimmungen im US-Bundeshaushaltsgesetz, das am 12. November 2025 unterzeichnet wurde. Der Originalartikel nennt die Kanzlei nicht. Eine überprüfte Zusammenfassung derselben Bestimmungen: Perkins Coie, „Shutdown Legislation Brings New Hemp Rules“.
Im Text genannte thailändische Rechtsakte
- Bekanntmachung des Gesundheitsministeriums über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568 (in Kraft seit 26. Juni 2025).
- Gesetz zum Schutz der traditionellen thailändischen Medizin (Thai Traditional Medicine Protection Act) B.E. 2542 (1999), § 78.
- Ministerialverordnung über Cannabis- oder Hanfextrakte B.E. 2569 (in Kraft seit 26. April 2026).
- Ministerialverordnung über kontrollierte Kräuter (Nr. 2) B.E. 2569 (in Kraft seit 30. April 2026).
- Ausländergeschäftsgesetz (Foreign Business Act) B.E. 2542 (1999).
- Entwurf des Cannabis-Kontrollgesetzes (Cannabis Control Act) (vom Kabinett am 22. September 2026 gebilligt; noch kein geltendes Recht).