Dieser Leitfaden behandelt das Düngesystem von Advanced Nutrients. Er erklärt die drei Basiskomponenten, die Aussage hinter pH Perfect, die fünf wichtigsten Zusätze und einen Beispiel-Düngeplan. Er zeigt außerdem, wo sich die beiden Pläne in diesem Leitfaden widersprechen. So können Sie das klären, bevor Sie mischen. Beginnen Sie mit einer Aufgabe: Messen Sie den EC-Wert Ihres eigenen Wassers. Dieser Wert entscheidet, ob pH Perfect bei Ihnen funktioniert.
Die Marke und ihre Produktsets
Advanced Nutrients ist eine Düngermarke. Bekannt ist sie vor allem für ihre pH-Perfect-Technologie und ihre lange Liste an Zusatzprodukten. Nach eigenen Angaben entwickelt das Unternehmen seine Dünger speziell für Cannabis.
Die Produkte gibt es in mehreren Sets, vom Basispaket bis zum Komplettpaket. Zum Beispiel:
- Hobbyist: das Basispaket.
- Expert: das Basispaket plus weitere Zusätze.
- Grand Master: die komplette Auswahl an Zusätzen.
Der Plan in diesem Leitfaden gilt für das Hobbyist-Set. Die im Handel erhältlichen Hobbyist-Bundles enthalten vier Zusätze: Voodoo Juice, Big Bud, B-52 und Overdrive. Die höheren Sets enthalten weitere Zusätze. Der Nutrient Calculator auf advancednutrients.com fragt nach Ihrer Erfahrungsstufe als Grower und zeigt die passenden Produkte an. Vergleichen Sie vor dem Kauf die Produktliste des Sets mit dem Plan, dem Sie folgen wollen. So zahlen Sie nicht für Zusätze, die Sie nicht nutzen. Und Sie merken nicht erst mitten im Durchgang, dass ein Produkt fehlt.
Was pH Perfect leisten soll
Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Wurzeln nehmen Nährstoffe nur in einem recht engen pH-Bereich gut auf. Bei den meisten Düngern messen Sie den pH-Wert nach dem Mischen. Dann korrigieren Sie ihn mit pH-Plus oder pH-Minus.
Advanced Nutrients gibt an, dass seine pH-Perfect-Basisdünger die Lösung von selbst in den Bereich 5,5–6,3 bringen. Die Rezeptur ist proprietär. Das heißt, sie gehört dem Unternehmen und wird nicht veröffentlicht. Das ist nicht dasselbe wie ein Patent. Der Hersteller nennt zwei Wirkkomponenten:
- Chelate. Ein Chelat ist ein Molekül, das einen metallischen Nährstoff wie Eisen festhält. So bleibt der Nährstoff gelöst und für die Pflanze verwertbar. pH Perfect enthält viele Arten von Chelaten, darunter „zwitterionische“ Chelate. Das sind Moleküle mit einer positiven und einer negativen Ladung. Sie wirken zusammen mit Fulvo- und Huminsäuren, also organischen Säuren aus zersetztem Pflanzenmaterial. Ziel ist es, Mikronährstoffe (Spurenelemente wie Eisen, Zink und Mangan) über einen weiten pH-Bereich verfügbar zu halten.
- Puffersubstanzen. Sie halten den pH-Wert stabil, sobald er im Zielbereich liegt. Wie sie funktionieren, erklärt der nächste Abschnitt.
Der Hersteller nennt auch Grenzen. pH Perfect funktioniert nur mit Basisdüngern von Advanced Nutrients. Das Etikett empfiehlt RO-Wasser, also Wasser aus einem Umkehrosmose-Filter, der die meisten gelösten Mineralien entfernt. Alternativ eignet sich Ausgangswasser mit höchstens etwa 100 ppm. Das entspricht einem EC-Wert von etwa 0,16 (160 µS/cm). Der EC-Wert (elektrische Leitfähigkeit) zeigt, wie viele gelöste Mineralien das Wasser bereits enthält.
In der Praxis heißt das: Verwenden Sie möglichst Ausgangswasser mit EC 0,16 oder weniger. Liegt Ihr Wasser darüber, hält der Puffer voraussichtlich schlechter. Messen Sie den EC-Wert Ihres Wassers mit einem EC-Messgerät, bevor Sie das System kaufen.
Was ein pH-Puffer in einem vorgemischten Dünger bewirkt und wann Sie trotzdem messen müssen
Ein Puffer ist eine Gruppe von Inhaltsstoffen, die Änderungen des pH-Werts abbremst. Alles, was die Lösung in Richtung sauer oder basisch verschiebt, wird teilweise vom Puffer abgefangen. In einem vorgemischten Dünger verhindert der Puffer, dass der pH-Wert nach dem Mischen schwankt.
Ein Puffer kann aber nur eine begrenzte Menge abfangen. Die Mineralien, die schon in Ihrem Wasser gelöst sind, verbrauchen einen Teil dieser Kapazität, noch bevor der Dünger hineinkommt. Produkte anderer Marken können den pH-Wert in eine Richtung verschieben, für die der Puffer nicht ausgelegt ist. Deshalb sind die oben genannten Grenzen wichtig.
Mit pH Perfect müssen Sie den pH-Wert also seltener korrigieren. Messen müssen Sie ihn trotzdem. Auch der Hersteller selbst rät, den pH-Wert weiter zu kontrollieren. Messen Sie in den folgenden Situationen, denn in jeder davon kann der Puffer versagen:
- Bei jeder neuen Charge in den ersten Wochen mit dem System. So sehen Sie, ob der Puffer mit Ihrem Wasser hält.
- Immer wenn Sie die Wasserquelle wechseln, zum Beispiel von Leitungswasser auf Brunnen- oder Regenwasser. Jede Quelle bringt eine andere Menge an Mineralien mit.
- Bei jeder Charge, wenn Ihr Wasser über EC 0,16 liegt. Ihr Wasser verbraucht dann schon einen Teil der Pufferkapazität.
- Nachdem Sie ein Produkt einer anderen Marke zugegeben haben. Der Puffer ist nur auf die Basisdünger von Advanced Nutrients ausgelegt.
- Wenn die Pflanzen Mangelsymptome zeigen, obwohl Ihre Dosierung stimmt. Ein pH-Wert außerhalb des Bereichs kann die Aufnahme blockieren.
Liegt eine frische Mischung außerhalb von 5,5–6,3, prüfen Sie zuerst den EC-Wert Ihres Wassers. Korrigieren Sie dann den pH-Wert wie bei jedem anderen Dünger. Notieren Sie bei jeder Charge den EC-Wert des Wassers und den pH-Wert der frischen Mischung. So erkennen Sie nach wenigen Wochen ein Muster.
Wie Sie mit pH Perfect anfangen
Was Sie davon haben. Ist Ihr Wasser sauber genug, verbringen Sie weniger Zeit mit pH-Korrekturen. Außerdem sinkt das Risiko, mit falschem pH-Wert zu düngen.
Wie es in Thailand und Südostasien funktioniert. Das hängt fast ausschließlich von Ihrem Wasser ab. Siehe dazu die Anmerkung der Übersetzung unten.
Wo Sie anfangen. Testen Sie das System zunächst in kleinem Umfang, bevor Sie Ihren ganzen Anbau umstellen:
- Messen Sie den EC-Wert Ihres Wassers.
- Düngen Sie einige Pflanzen oder einen Tank einen ganzen Durchgang lang mit dem System.
- Notieren Sie für jede Charge den EC-Wert des Wassers, den pH-Wert der frischen Mischung und den pH-Wert kurz vor der nächsten Düngung.
- Vergleichen Sie die Pflanzen und Ihre Aufzeichnungen mit Ihrem üblichen Dünger.
So wissen Sie, ob die Hauptaussage – ein passender pH-Wert ohne Korrektur – mit Ihrem Wasser zutrifft. Und das, bevor Sie einen ganzen Durchgang riskieren.
Anmerkung der Übersetzung: Das Wasser in Thailand und Südostasien ist sehr unterschiedlich. Leitungswasser, Wasser aus Tiefbrunnen und Regenwasser aus Speichertanks können sehr verschiedene EC-Werte haben, selbst innerhalb eines Bezirks. Wo Ihr Wasser liegt, zeigt nur eine Messung. Liegt Ihr Wasser über 0,16, haben Sie drei praktische Möglichkeiten. Sie können einen RO-Filter einbauen. Sie können RO-Wasser mit Ihrem normalen Wasser mischen, bis die Mischung 0,16 oder weniger anzeigt. Oder Sie nehmen in Kauf, dass Sie bei jeder Charge den pH-Wert messen und korrigieren. Wenn Sie Erfahrungen mit RO-Filtern in passender Größe für einen Anbau austauschen möchten, fragen Sie im Bereich „Ausrüstung und Zubehör“.
Die drei Basiskomponenten: Grow, Micro und Bloom
Der Basisdünger wird in drei Flaschen geliefert. Je nach Wachstumsphase kombinieren Sie sie unterschiedlich.
| Komponente | Was sie liefert | Wann Sie sie verwenden |
|---|---|---|
| Grow | Stickstoff und Kalium | Vegetative Phase (Wachstum von Blättern und Stängeln vor der Blüte) |
| Micro | Die Basiskomponente für jede Düngung: Stickstoff, Calcium und Spurenelemente wie Eisen, Mangan und Bor | Den ganzen Durchgang über |
| Bloom | Phosphor und Kalium | Blütephase |
Für die Dosierung folgen Sie dem Etikett oder dem Nutrient Calculator auf advancednutrients.com.
Mischreihenfolge: Geben Sie immer zuerst Micro hinzu, dann Grow oder Bloom. Gießen Sie Micro ins Wasser und rühren Sie um. Erst danach kommt die nächste Komponente dazu. Geben Sie Grow und Micro nie gleichzeitig hinzu.
Der Grund ist das Calcium. Kommen Grow und Micro gleichzeitig zusammen, reagiert das Calcium und fällt als Feststoff aus der Lösung aus. Das nennt man Calciumausfällung. In dieser Form können Pflanzen das Calcium nicht nutzen. Außerdem entspricht die Lösung nicht mehr der Dosis, die Sie abgemessen haben. Halten Sie jedes Mal dieselbe Reihenfolge ein: Wasser, Micro, umrühren, dann Grow oder Bloom.
Die fünf wichtigsten Zusätze und wann Sie sie geben
„Blütewoche“ bedeutet die Woche, gezählt ab dem Tag, an dem Sie die Pflanzen auf Blüte umstellen. Die Zeitangaben unten stammen von den aktuellen Produktseiten des Herstellers. Dort werden Wachstumswochen und Blütewochen getrennt gezählt. Der Plan im nächsten Abschnitt zählt die Wochen dagegen ab Beginn des Durchgangs.
| Produkt | Zeitpunkt laut Produktseiten | Was es bewirkt |
|---|---|---|
| Big Bud | Blütewochen 2–5 | Ein Blütebooster (zusätzliche Nährstoffe für die Blüte); laut Hersteller NPK 0-1-3, also vor allem Kalium und etwas Phosphor |
| Voodoo Juice | Wachstumswochen 1–2 und Blütewochen 1–2 | Mikroben für den Wurzelraum: vier Stämme der Bakterien Bacillus und Paenibacillus |
| B-52 | Wachstumswochen 1–4 und Blütewochen 3–7 | Ein Biostimulans mit Vitamin-B-Komplex, Seetang und einer Nährstoffmischung |
| Overdrive | Blütewochen 6–7 | Ein Booster für die späte Blüte, der die Blüten festigt (NPK 1-5-4); erst beginnen, wenn Big Bud beendet ist |
| Flawless Finish | Während der Spülung | Wird während der Spülung bei jedem Gießen verwendet; laut Hersteller spült es Düngersalze aus den Pflanzen. Nicht im handelsüblichen Hobbyist-Bundle enthalten |
Tragen Sie vor Beginn des Durchgangs für jeden Zusatz die Start- und die Endwoche in einen Kalender oder auf den Tankdeckel ein. So muss niemand raten, der die Lösung ansetzt.
Düngeplan für das Hobbyist-Set
Dieser Plan zählt die Wochen ab dem ersten Tag des Durchgangs, nicht ab der Umstellung auf Blüte. In den Wochen 1–3 bilden die Pflanzen Blätter und Stängel. Woche 4 ist die erste Blütewoche.
| Phase | Woche (ab Beginn des Durchgangs) | Zusätze |
|---|---|---|
| Vegetatives Wachstum | 1–3 | Voodoo Juice + B-52 |
| Frühe Blüte | 4–5 | Big Bud ab Woche 5 |
| Hauptblüte | 6–8 | Big Bud + B-52 |
| Späte Blüte | 9–10 | Overdrive + B-52 |
| Woche mit klarem Wasser (Spülung) | 11 | Keine |
Spülen bedeutet, am Ende des Durchgangs nur mit klarem Wasser ohne Nährstoffe zu gießen.
Wo der Plan von den Produktseiten abweicht
Rechnen Sie den Plan in Blütewochen um (Woche 4 = Blütewoche 1). Dann stimmen Big Bud (Blütewochen 2–5), Overdrive (Blütewochen 6–7) und B-52 (Blütewochen 3–7) mit den Produktseiten überein. Zwei Unterschiede bleiben. Erstens sieht der Plan Voodoo Juice nur in den vegetativen Wochen vor. Laut Produktseiten kommt es auch in den Blütewochen 1–2 dazu. Zweitens fehlt Flawless Finish im Plan. Laut Produktseiten wird es während der Spülung gegeben.
In einem Punkt stimmen beide überein: Big Bud endet, bevor Overdrive beginnt. Keines der beiden Produkte läuft über die ganze Blütephase.
Geben Sie vor dem Start die Produkte, die Sie haben, in den Nutrient Calculator ein. Wo seine Angaben von den Tabellen oben abweichen, verwenden Sie seine Wochen. Schreiben Sie den endgültigen Plan auf und legen Sie ihn neben den Mischplatz.
Autoflower
Autoflower sind Pflanzen, die ab einem bestimmten Alter zu blühen beginnen, unabhängig von den Lichtstunden. Ihr Lebenszyklus ist kürzer. Deshalb müssen Sie den Plan verkürzen. In den FAQ des Herstellers steht außerdem, dass Autoflower-Sorten unter Umständen niedrigere Konzentrationen brauchen. Dosieren Sie deshalb niedriger als in den Tabellen angegeben. Erhöhen Sie die Dosis nur, solange die Blätter gesund bleiben.
Die Tabellen oben sagen nicht, wie viele Wochen Sie bei jeder Phase streichen sollen. Schlagen Sie nach, welchen Lebenszyklus Ihr Samenlieferant für die Sorte angibt. Passen Sie die Phasen an diese Länge an, bevor Sie die erste Charge ansetzen.
Tipps und wozu sie dienen
- Nutzen Sie den Nutrient Calculator auf advancednutrients.com. Er gibt Ihnen Dosierungen genau für Ihre Produkte und für die Phase, in der Ihre Pflanzen gerade sind.
- Beginnen Sie mit 50 % der empfohlenen Dosis. So sehen Sie, wie Ihre Pflanzen reagieren, bevor Sie die volle Stärke geben. Erhöhen Sie die Dosis schrittweise, solange die Blätter gesund bleiben.
- Verwenden Sie RO-Wasser oder Wasser mit EC 0,16 oder weniger (etwa 100 ppm). So bleibt dem Puffer genug Kapazität, um den pH-Wert im Zielbereich zu halten.
- Mischen Sie Advanced Nutrients nicht mit Düngern anderer Marken. pH Perfect funktioniert nur mit den Basisdüngern von Advanced Nutrients. Andere Produkte können den pH-Wert aus dem Bereich bringen.
- Messen Sie die Temperatur der Lösung, wenn Sie Voodoo Juice verwenden. Es ist ein Bakterienprodukt. Die Produktseite des Herstellers nennt keinen Temperaturbereich. Notieren Sie deshalb bei jeder Charge die tatsächliche Temperatur.
Anmerkung der Übersetzung: In einem heißen Growraum in Thailand oder in einem Außentank bei 30–35 °C bleibt die Lösung selten von selbst kühl. Messen Sie die Temperatur beim Mischen und noch einmal vor dem Düngen mit einem Thermometer. So kennen Sie den echten Wert. Setzen Sie die Lösung kurz vor dem Düngen an, statt einen vollen Tank stehen und warm werden zu lassen. Stellen Sie den Tank aus der direkten Sonne und isolieren Sie ihn. Nur ein Wasserkühler (Chiller) hält eine eingestellte Temperatur zuverlässig. Bei Stromausfall fällt er aber aus. Prüfen Sie deshalb nach jedem Stromausfall die Temperatur der Lösung vor der nächsten Düngung. Verschiedene Wege, mit einer Tanktemperatur über 30 °C umzugehen, werden in einem eigenen Thema verglichen. Können Sie die Lösung nicht kühlen, notieren Sie die tatsächliche Temperatur und wie die Pflanzen reagieren. Teilen Sie das unter diesem Thema.
Häufige Fehler und was dabei schiefgeht
- Big Bud über die ganze Blütephase geben. Phosphor und Kalium reichern sich an. Das kann eine Nährstoffblockade auslösen. Bei einer Blockade können die Wurzeln andere Nährstoffe nicht aufnehmen, obwohl sie in der Lösung vorhanden sind. Setzen Sie Big Bud in der Woche ab, die Ihr Plan angibt.
- Grow und Micro gleichzeitig zugeben. Das Calcium fällt aus, wie oben erklärt. Geben Sie immer zuerst Micro hinzu und rühren Sie um.
- Overdrive und Big Bud in derselben Woche geben. Im Plan des Herstellers kommen diese beiden Booster nacheinander, nicht gleichzeitig. Lernen Sie die Anzeichen einer Nährstoffverbrennung kennen, damit Sie sie früh erkennen. Beenden Sie Big Bud vollständig, bevor Sie mit Overdrive beginnen.
- Die Woche mit klarem Wasser am Ende auslassen, wenn Sie mineralische Dünger von Advanced Nutrients verwenden. Die Quelle nennt das als Fehler. Sie sagt aber nicht, was passiert, wenn Sie diese Woche auslassen. Was für und gegen das Spülen spricht, behandelt das oben verlinkte Thema zur Spülung. Wenn Sie diesem Plan folgen, planen Sie Woche 11 als Woche ohne Nährstoffe ein.
- Gefälschte Produkte von Advanced Nutrients kaufen. Eine Fälschung enthält die pH-Perfect-Technologie nicht. Deshalb bleibt der pH-Wert nicht stabil.
Anmerkung der Übersetzung: Kaufen Sie nur über einen autorisierten Vertriebspartner von Advanced Nutrients in Thailand. Sind Sie bei einem Verkäufer unsicher, fragen Sie einen autorisierten Vertriebspartner, ob dieser Verkäufer autorisiert ist. Um das thailändische Etikett und die Düngerregistrierung zu prüfen, folgen Sie den Schritten in diesem Thema. Es gibt außerdem einen einfachen Praxistest, der auf der Angabe des Herstellers beruht. Mit Wasser von EC 0,16 oder weniger sollte eine frische Mischung aus dem Originalprodukt zwischen pH 5,5 und 6,3 liegen. Ist das nicht so, heben Sie Flasche und Kassenbon auf und wenden Sie sich an den Vertriebspartner.
Rechtlicher Rahmen in Thailand
Dieser Leitfaden dient ausschließlich Bildungszwecken. Wer Cannabis anbaut, muss die Gesetze an seinem Wohnort einhalten. In Thailand ist die Cannabisblüte ein kontrolliertes Kraut nach der Bekanntmachung des Ministeriums für öffentliche Gesundheit über kontrollierte Kräuter (Cannabis) B.E. 2568. Grundlage der Bekanntmachung ist das Gesetz zum Schutz der traditionellen thailändischen Medizin (Thai Traditional Medicine Protection Act) B.E. 2542. Sie gilt seit dem 26. Juni 2025. Blüten dürfen nur mit einem PT-33-Rezept (ภ.ท.33) verkauft werden, das höchstens 30 Tage abdeckt. Werbung für Blüten und ihr Verkauf im Internet sind verboten.
Außerdem gelten zwei Ministerialverordnungen von B.E. 2569. Die Ministerialverordnung über Cannabis- oder Hanfextrakte B.E. 2569 gilt seit dem 26. April 2026. Die Ministerialverordnung über kontrollierte Kräuter (Nr. 2) B.E. 2569 gilt seit dem 30. April 2026. Sie verschärft die Lizenzkriterien für Cannabisblüten. Prüfen Sie vor Beginn eines Durchgangs, welche Lizenz Ihre Tätigkeit abdeckt.
Teilen Sie Ihre Ergebnisse
Stellen Sie Ihre Fragen und Ergebnisse direkt unter diesem Thema ein. Am hilfreichsten sind diese Angaben: der EC-Wert Ihres Wassers, der pH-Wert einer frischen Mischung, die Temperatur der Lösung und welche Wochenzählung Sie verwendet haben. Diese Zahlen helfen anderen Growern, die ähnliches Wasser und ähnlich hohe Temperaturen haben.
Quellen
- Advanced Nutrients (2026). Nutrient Calculator. advancednutrients.com
- Produktseiten von Advanced Nutrients zu Big Bud, Voodoo Juice, B-52, Overdrive und Flawless Finish. advancednutrients.com (geprüft im Oktober 2026).